28 June 2026, 08:05

Zoff um Von der Heydt-Museum: FDP wirft CDU Blockadehaltung vor

Ende des Stillstands: FDP fordert Lösungen für Museen

Zoff um Von der Heydt-Museum: FDP wirft CDU Blockadehaltung vor

Die Zukunft des Von der Heydt-Museums in Wuppertal sorgt für wachsende Spannungen. Die FDP fordert nachhaltige Lösungen und kritisiert zugleich die Art und Weise, wie die CDU die Debatte führt. Bereits vor Monaten wurde ein Antrag eingereicht, um neue Ausstellungsräume zu prüfen und die anhaltenden Probleme zu lösen.

Im Dezember brachte die FDP-Fraktion einen Antrag im Kulturausschuss ein. Darin wurde die Verwaltung aufgefordert, ehemalige Filialen der Stadtsparkasse in Gräfrath oder Höhscheid als mögliche Standorte für das Museum zu untersuchen. Ziel war es, die langfristige Zukunft der Einrichtung zu sichern.

Ute Klein, sachkundige Bürgerin der FDP im Ausschuss, wirft der CDU nun vor, die politischen Auseinandersetzungen um das heutige Gebäude in der Wuppertaler Straße weiter anzuheizen. Die gemeinsame Nutzung mit dem Zentrum für verfolgte Künste sei zunehmend unpraktikabel geworden, so Klein. Sie fordert die CDU auf, statt Ideen anderer pauschal abzulehnen, selbst konstruktive Vorschläge einzubringen.

Der Keller der ehemaligen Gräfrather Sparkassenfiliale wurde bereits für das Museum angemietet. Dennoch bleibt die FDP offen für weitere kooperative Lösungen, um die Situation zu entschärfen.

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Der Antrag dient als erster Schritt, um einen tragfähigen Standort für das Museum zu finden. Die FDP pocht auf zukunftssichere Planung – sowohl für das Von der Heydt-Museum als auch für das Zentrum für verfolgte Künste. Die Diskussionen dauern an, während die Parteien nach einer nachhaltigen Lösung suchen.

Quelle