Werdohler Polizei deckt bei Verkehrskontrollen erschreckende Mängel auf
Lukas RichterWerdohler Polizei deckt bei Verkehrskontrollen erschreckende Mängel auf
Polizei in Werdohl führt gezielte Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Sicherheitskampagne durch
Die Polizei in Werdohl hat vergangenen Donnerstag und Freitag gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt – als Teil einer europaweiten Aktionswoche zur Verkehrssicherheit. Im Fokus standen Alkohol, Drogen und Verstöße gegen die Gurtpflicht. Dabei wurden an beiden Tagen fast 200 Fahrzeuge überprüft.
Am Donnerstag kontrollierten die Beamten 117 Fahrzeuge und deckten dabei zahlreiche Verstöße auf. Zwei Fahrer hatten keinen gültigen Führerschein, ein weiterer war ohne Versicherungsschutz unterwegs. Drei Autofahrer wurden unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt. Von den weiteren 84 Verstößen betrafen 60 Fälle Fahrer oder Mitfahrer, die nicht angeschnallt waren, in 21 Fällen waren Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert.
Am folgenden Tag wurden 68 weitere Fahrzeuge überprüft. Dabei stellten die Beamten zwei Fahrer ohne Führerschein fest, einen ohne Versicherung sowie fünf Fälle von Drogen am Steuer. Zudem wurden 43 weitere Verstöße dokumentiert, zu denen jedoch keine näheren Angaben gemacht wurden.
Während der Kontrollen bedankten sich mehrere Passanten bei den Einsatzkräften für ihr Engagement. Die Maßnahmen waren Teil der ROADPOL-Aktionswoche, die sich gezielt gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr richtet. Die Behörden betonten zudem die lebenswichtige Bedeutung von Sicherheitsgurten, die nachweislich die schwersten Verletzungen bei Unfällen verhindern. Ein unangeschnallter Mitfahrer könne im Ernstfall zum „Geschoss“ werden und damit alle Insassen – insbesondere Kinder – gefährden, deren Sicherheit von einer korrekten Sicherung abhängt.
Die Polizei rief die Autofahrer dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und vor Fahrtantritt sicherzustellen, dass alle Insassen ordnungsgemäß angeschnallt sind.
Fazit der zweitägigen Kontrollen: Gurtpflicht und Drogen am Steuer bleiben Problemfelder Insgesamt registrierten die Beamten über 120 Verstöße, darunter besonders häufig nicht angelegte Gurte oder falsch gesicherte Kinder. Die Behörden appellieren weiterhin an alle Verkehrsteilnehmer, grundlegende Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, um Unfallfolgen zu minimieren.






