04 May 2026, 22:07

"We Are Eurovision": ORF enthüllt Österreichs peinlichste ESC-Momente ohne Scham

Ein Plakat mit einem Leuchtturm, umgeben von Menschen, einem Fisch und Wasser, mit der Aufschrift "Es ist zum Lachen, glücklicher Rowdy, nichts als Spaß" oben und unten.

"We Are Eurovision": ORF enthüllt Österreichs peinlichste ESC-Momente ohne Scham

„We Are Eurovision“: ORF zeigt Österreichs Grand-Prix-Geschichte zwischen Peinlichkeiten und Pannen

Ein kürzlich ausgestrahltes ORF-Format mit dem Titel We Are Eurovision warf einen neuen Blick auf Österreichs Geschichte beim Eurovision Song Contest. Die Sendung verzichtete bewusst auf sentimentale Verklärung und setzte stattdessen auf die skurrilen Momente und Fauxpas des Wettbewerbs. Ein Höhepunkt war die erneute Auseinandersetzung mit Barbara Schönebergers berüchtigtem – und oft fälschlich Deutschland oder Polen zugeschriebenem – Sieg von 1966.

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Die Sendung begann mit einer Reihe peinlicher Szenen. Schönebergers Auftritt, der ihren Triumph von 1966 nachstellen sollte, artete schnell in ein Kuriositätenkabinett aus: Mit einem schlecht sitzenden Filzbart als improvisiertes Wurstrequisit performte sie Rise Like a Phoenix – eine Entscheidung, die das Publikum ratlos zurückließ.

Der Eröffnungsakt erhielt null Punkte und ging damit als einer der missglücktesten Starts in die Showgeschichte ein. Trotz des holprigen Beginns brachte Lizzi Engstlers Verwendung des Slang-Begriffs urcool eine lockere Note in die Übertragung. Die Einschaltquoten lagen bei durchschnittlich 216.000 Zuschauern – ein Spiegel der gespaltenen Reaktionen auf den ungewöhnlichen Ansatz.

We Are Eurovision verzichtete bewusst darauf, die Vergangenheit in rosigem Licht darzustellen. Stattdessen feierte die Sendung die chaotischen, unberechenbaren Seiten von Österreichs Eurovision-Erbe.

Das ORF-Special bot eine schonungslose Abrechnung mit den Höhen und Tiefen des Wettbewerbs. Schönebergers historischer Sieg von 1966 verblasste angesichts der turbulent inszenierten Neuauflage. Mit null Punkten für den Eröffnungakt und einem Fokus auf ungeschönte Authentizität hinterließ die Sendung einen bleibenden Eindruck – ob positiv oder nicht.

Quelle