Warnstreiks in Solingen: Busverkehr steht still – Gewerkschaft fordert 10,5 Prozent mehr Lohn
Lukas RichterWarnstreiks in Solingen: Busverkehr steht still – Gewerkschaft fordert 10,5 Prozent mehr Lohn
Die Gewerkschaft KOMBA hat für den 20. und 23. März ganztägige Warnstreiks in Solingen angekündigt. Die Beschäftigten protestieren gegen Löhne und Arbeitsbedingungen und fordern deutliche Gehaltserhöhungen. Die Gewerkschaft kritisiert die aktuellen Angebote der Arbeitgeber als unzureichend – insbesondere für Gering- und Mittelverdiener.
Gefordert wird eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro mehr pro Monat für alle Beschäftigten. Auch Auszubildende, Praktikant:innen und studentische Hilfskräfte sind einbezogen: Für sie verlangt die Gewerkschaft eine monatliche Aufstockung von mindestens 200 Euro. Zudem soll es für Auszubildende nach Abschluss ihrer Lehre einen Anspruch auf unbefristete Arbeitsverträge geben.
Am 20. März wird es im Solinger Stadtzentrum am Alter Markt eine Kundgebung der Streikenden geben. Die Arbeitsniederlegungen werden den öffentlichen Nahverkehr lahmlegen: Sämtliche Buslinien – inklusive Regelverkehre und Schulbusse – fallen am 21. März aus.
Ein Tag lang kommt der Busverkehr in Solingen damit komplett zum Erliegen. Im Mittelpunkt der Forderungen stehen höhere Löhne, bessere Bedingungen für Nachwuchskräfte und sichere Perspektiven für Auszubildende. Bisher haben die Arbeitgeber auf die jüngsten Vorschläge der Gewerkschaft noch nicht reagiert.
