27 April 2026, 16:13

Warkens Gesundheitsreform stößt auf breiten Widerstand im Bundestag

Blauer Plakat mit der Aufschrift "Affordable Care Act by the Numbers" und dem Text "14,5 Millionen Menschen haben sich für den Schutz angemeldet."

Warkens Gesundheitsreform stößt auf breiten Widerstand im Bundestag

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat einen neuen Entwurf für eine Gesundheitsreform vorgelegt. Der Plan stößt bereits bei mehreren Parteien und Sozialverbänden auf Kritik. Derzeit laufen Verhandlungen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.

Der 160 Seiten umfassende Reformentwurf hat Widerstand bei der SPD, den Grünen und Wohlfahrtsverbänden ausgelöst. SPD-Generalsekretärin forderte, dass Pharmakonzerne sich stärker an der Finanzierung beteiligen sollten. Unterdessen arbeitet die Bundestagsfraktion der Grünen an einem eigenen Gegenentwurf, der bis Dienstag finalisiert werden soll.

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Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen, plädierte für zusätzliche Unterstützung für Bezieher von Grundsicherungsleistungen. Auch die CDU/CSU-Fraktion äußerte Bedenken gegen die geplanten Kürzungen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bestätigte, dass kurzfristige Änderungen am Entwurf noch möglich seien.

Eine Kabinettssitzung zur Beratung des Gesetzentwurfs ist für Mittwoch angesetzt. Die endgültige Fassung hängt von den laufenden Gesprächen zwischen den beteiligten Parteien ab.

Die Zukunft der Reform bleibt ungewiss, da zentrale Akteure auf Nachbesserungen drängen. Sollte der Entwurf verabschiedet werden, würde dies die Finanzierung und die Strukturen der Gesundheitsversorgung grundlegend verändern. Die Entscheidung des Kabinetts am Mittwoch wird die nächsten Schritte bestimmen.

Quelle