Vortragsreihe zu Velberts Wallfahrtstraditionen endet mit architektonischem Höhepunkt
Jakob WagnerVortragsreihe zu Velberts Wallfahrtstraditionen endet mit architektonischem Höhepunkt
Beliebte Vortragsreihe zu Geschichte, Architektur und Wallfahrtstraditionen in Velbert-Neviges geht zu Ende
Die vielbeachtete Veranstaltungsreihe zur Geschichte, Architektur und den Pilgertraditionen von Velbert-Neviges neigt sich dem Ende entgegen. Organisiert von der Stadt Velbert in Zusammenarbeit mit dem Altstadtmanagement Velbert-Neviges, lockten die Veranstaltungen bisher über 160 Besucherinnen und Besucher an. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Förderverein Nevigeser Wallfahrtsstätte war der Eintritt für alle Interessierten kostenfrei.
Den Auftakt bildete ein Vortrag des Theologen Bernhard Theodor Tilling, der die Ursprünge des Franziskanerklosters und die Bedeutung der Hardenberg-Nevigeser Wallfahrt beleuchtete. Im zweiten Referat widmete sich Prof. Dr. Johannes Süßmann dem Leben des Fürstbischofs Ferdinand von Fürstenberg und hob dessen Rolle als Friedensstifter und Kulturförderer hervor. Später analysierte Prof. Dr. Steffen Kunkel in einem vertieften Beitrag die architektonische Gestaltung des Mariendoms.
Der Abschlussvortrag mit dem Titel "Auf dem Weg in die Moderne – Architektur-Meilensteine in Velbert" findet am 2. Oktober 2023 um 19 Uhr statt. Der ehemalige Diözesanbaumeister Martin Struck wird die Entwicklung von Historismus zu Moderne in sakralen Gebäuden Velbert-Mittes und Velbert-Neviges' nachzeichnen. Veranstaltungsort ist das Pfarrheim "Die Glocke" in der Tönisheider Straße 8.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt bleibt frei. Mit dem letzten Vortrag endet eine gut besuchte Reihe, die zentrale Aspekte des religiösen und architektonischen Erbes Velberts behandelt hat. Die Organisatoren bestätigten, dass alle bisherigen Veranstaltungen dank lokaler Sponsoren kostenlos angeboten werden konnten.






