11 April 2026, 00:10

Vonovia will 3.000 neue Wohnungen bauen – und Soldaten der Bundeswehr unterbringen

Gruppe von Männern in deutscher Militäruniform der Weltkriegszeit, die auf einer Straße neben einem Gebäude stehen, Helme tragen und hölzerne Gegenstände halten, mit Eimern am Boden und Gebäuden, Bäumen und Polen im Hintergrund.

Vonovia will 3.000 neue Wohnungen bauen – und Soldaten der Bundeswehr unterbringen

Deutschlands größter Vermieter Vonovia plant den Bau von 3.000 neuen Wohnungen in diesem Jahr. Das Unternehmen verfügt zudem über Grundstücksreserven für bis zu 70.000 weitere Wohneinheiten. Gleichzeitig wird diskutiert, wie private Projektentwickler dabei helfen könnten, Soldaten der Bundeswehr unterzubringen – vor dem Hintergrund der geplanten Aufstockung der Truppe auf 260.000 aktive Soldaten.

Vonovia-Chef Rolf Buch hat eine Kooperation mit der Bundeswehr vorgeschlagen, um Wohnraum für Militärangehörige bereitzustellen. Sein Argument: Attraktivere Wohnbedingungen könnten den Dienst in der Armee attraktiver machen. Das Unternehmen bringt bereits Erfahrung mit, da es in der Vergangenheit Bundesimmobilien übernommen hat, darunter auch solche, die von den Streitkräften genutzt wurden.

Der Neubau von Wohnungen bleibt jedoch kostspielig: Die Preise liegen bei über 5.000 Euro pro Quadratmeter, inklusive Grundstückskosten. Trotzdem sieht Buch einen Aufschwung im Immobiliensektor und ist überzeugt, dass Vonovia geeigneten Militärwohnraum effizient bereitstellen kann. Auch die Bundesregierung will mit ihrer "Wohnungsbau-Turbo"-Initiative den Bau beschleunigen und so dem trägen deutschen Wohnungsmarkt neuen Schwung verleihen.

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Das Ziel der Bundeswehr, 260.000 aktive Soldaten zu erreichen, verleiht der Wohnungsfrage zusätzliche Dringlichkeit. Vonovia hat signalisiert, bereit zu sein, neue Militärunterkünfte zu betreiben – gestützt auf seine Expertise bei großangelegten Wohnprojekten.

Das Angebot des Unternehmens, Wohnraum für Soldaten zu errichten und zu verwalten, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Bundeswehr ihre Reihen ausbaut. Angesichts hoher Baukosten und steigender Nachfrage könnte die Partnerschaft sowohl das Militär als auch den Wohnungsmarkt entlasten. Mit seinen vorhandenen Grundstücksreserven und seiner Erfahrung positioniert sich Vonovia als zentraler Akteur bei der Bewältigung dieser Herausforderung.

Quelle