01 May 2026, 02:09

Viersens erste Peters-Messer-Stipendiatin zieht ins Weberhaus ein

Gemälde einer ländlichen Landschaft mit einer gewundenen Straße, Häusern, Bäumen, Gras, einem Pfahl, einem Zaun, Hügeln und einem bewölkten Himmel, mit Text unten.

Viersens erste Peters-Messer-Stipendiatin zieht ins Weberhaus ein

Die Stadt Viersen hat ihre erste Peters-Messer-Förderstipendiatin gekürt: die Künstlerin Fedele Maura Friede. Die 27-Jährige wurde einstimmig von der Jury ausgewählt und wird nun in der renovierten Hausmeisterwohnung des Süchtelner Weberhauses leben. Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt auf papierbasierter Kunst, unterstützt durch das neue Programm.

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Das Peters-Messer-Stipendium wurde offiziell am 3. Juli 2024 ins Leben gerufen. Sein Ziel ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler, insbesondere solcher, die mit Papier arbeiten. Florian Peters-Messer, der die Familie vertrat, unterzeichnete den Stipendienvertrag mit Friede, die seit dem 1. August gefördert wird.

Fedele Maura Friede wurde 1997 in Holzminden geboren und verbrachte ihre Kindheit in Höxter und Karlsruhe. Von 2016 bis 2018 studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Neben dem Peters-Messer-Stipendium hält sie zudem ein "Grenzland-Residenzen"-Stipendium.

Bei der feierlichen Übergabe begrüßte Bürgermeisterin Sabine Anemüller Friede in einer Ansprache. Die Künstlerin wird künftig im historischen Süchtelner Weberhaus wohnen, wo ihr ein eigener Arbeitsraum für ihre Projekte zur Verfügung steht.

Das Stipendium umfasst sowohl finanzielle Unterstützung als auch einen Arbeitsplatz. Das Programm soll die Viersener Kulturszene stärken, indem es Nachwuchstalente fördert. Mit ihrem Aufenthalt im Weberhaus beginnt Friedes einjähriges künstlerisches Projekt.

Quelle