16 April 2026, 12:08

Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung künftiger Olympischer Spiele

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von städtischer Infrastruktur und Grünflächen.

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Regionen kämpfen um die Austragung künftiger Olympischer Spiele

Vier deutsche Regionen sind einen Schritt näher daran, künftige Olympische Spiele auszurichten. Berlin, Hamburg, München und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben alle die erste nationale Auswahlphase erfolgreich durchlaufen. Ihre Bewerbungen werden nun weiter ausgearbeitet, bevor Ende 2026 eine endgültige Entscheidung fällt.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bewertete die Pläne der Kandidaten in sechs zentralen Bereichen, die in acht Unterkategorien unterteilt waren. Dazu zählten Verkehrskonzepte, Nachhaltigkeit und die barrierefreie Erreichbarkeit der Wettkampfstätten. Eine zentrale Vorgabe war, dass über 90 Prozent der Austragungsorte innerhalb von 15 Gehminuten an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein müssen.

Die Konzepte entstanden in enger Abstimmung mit den nationalen Bewerbern, den Olympischen Spitzenverbänden und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS). DOSB-Präsident Thomas Weikert lobte die Qualität der eingereichten Vorschläge. Die vier Regionen haben nun bis Ende Mai 2025 Zeit, gemeinsam mit dem DOSB ihre Bewerbungen weiter zu verfeinern.

Noch ist nicht entschieden, für welche Spiele sich Deutschland international bewerben wird – zur Diskussion stehen die Austragungen 2036, 2040 oder 2044. Bevor es zu einer internationalen Bewerbung kommt, wird die Bevölkerung einbezogen. Ein Bürgerentscheid zur Meinungsbildung ist bis Juni 2026 geplant, die finale Entscheidung über den deutschen Kandidaten soll im Herbst desselben Jahres fallen.

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In der nächsten Phase werden die Bewerber ihre Pläne bis zur öffentlichen Abstimmung weiter präzisieren. Nach dem Referendum gibt der DOSB Ende 2026 bekannt, welche Region Deutschland offiziell ins Rennen schickt. Die ausgewählte Region bereitet sich dann in den folgenden Jahren auf die internationale Bewerbung vor.

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