Verkehrsausschuss entscheidet über Radwege, Straßensanierungen und Busverkehre in Bergisch Gladbach
Jakob WagnerVerkehrsausschuss entscheidet über Radwege, Straßensanierungen und Busverkehre in Bergisch Gladbach
Ausschuss für Mobilität und Verkehr debattiert zentrale Straßen- und Verkehrsprojekte
In seiner jüngsten Sitzung befasste sich der Ausschuss für Mobilität und Verkehr mit mehreren wichtigen Vorhaben im Straßen- und Verkehrsbereich. Während ein geplanter Radweg in Refrath nach einem Gerichtsurteil gestoppt wurde, erhielten andere Infrastrukturprojekte grünes Licht.
Das Verwaltungsgericht Köln blockierte den geplanten Radweg auf Refrather Hasenweg mit der Begründung, die Verkehrsuntersuchungen seien unzureichend. Als Reaktion kündigte der stellvertretende Bürgermeister Ragnar Migenda eine Prüfung des Urteils an, setzte das Projekt jedoch vorerst aus.
Zudem billigte der Ausschuss Anpassungen an der Paffrather Straße, darunter den Bau geschützter Radspuren auf beiden Seiten. Die Sanierung der Leverkuser Straße ist für 2027 vorgesehen, wobei RheinNetz im ersten Halbjahr eine Wassertransportleitung erneuern soll.
Ein Antrag zur Neugestaltung der Buchholzstraße wurde angenommen – die bestehende Verkehrsführung bleibt weitgehend erhalten, während kleinere Änderungen bei den Radverkehrsanlagen vorgenommen werden. Die CDU schlug vor, die Lkw-Zufahrt auf der Straße „Auf der Kaule“ in Refrath zu verbessern, indem zwei Meter Waldfläche genutzt und die Einbahnregelung aufgehoben werden.
Personalknappheit wurde als Problem thematisiert: Derzeit ist nur eine Mitarbeiterin für die statische Verkehrssteuerung zuständig. Dennoch unterstützte der Ausschuss einstimmig Teile eines Antrags, der den Rheinisch-Bergischen Kreis und die Stadt Köln auffordert, für ausreichende Ersatzverkehre auf der Buslinie S11 zu sorgen.
Abschließend wurde das Maßnahmenprogramm 2026–2028 verabschiedet, wobei die Diskussionen sich zunächst auf die Projekte für 2026 konzentrierten.
Die Beschlüsse des Ausschusses werden die Verkehrsinfrastruktur der kommenden Jahre prägen. Dazu zählen der Ausbau von Radwegen, Straßensanierungen und die Sicherung von Busverbindungen – auch wenn einige Vorhaben durch rechtliche Hürden und Personalengpässe verzögert werden.






