Velbert: Frühmorgen-Razzien decken Brandgefahren und Sozialbetrug auf
Lukas RichterVelbert: Frühmorgen-Razzien decken Brandgefahren und Sozialbetrug auf
Behörden in Velbert führen frühmorgendliche Wohnungskontrollen durch
Am Mittwoch, dem 11. Juni 2025, haben die Behörden in Velbert in den frühen Morgenstunden Kontrollen in Wohngebäuden durchgeführt. Die Aktion war Teil des Projekts ZOOM und richtete sich gezielt gegen bestimmte Stadtteile, um Kriminalprävention und Verstöße gegen Wohnraumvorschriften zu bekämpfen. Ab 6 Uhr wurden vier Gebäude in Velbert-Langenberg und Velbert-Mitte überprüft.
Bei den Kontrollen in Velbert-Mitte wurden zahlreiche Mängel festgestellt: In den Treppenhäusern gab es Brandgefahren, und in Gartenbereichen war Sperrmüll illegal abgelagert worden. Dreizehn Bewohner waren nicht ordnungsgemäß gemeldet, erklärten sich jedoch bereit, ihre Daten vor Ort zu aktualisieren. Zudem wurden zwei Fälle von ausstehenden Schulden dokumentiert – eine Person beglich sofort eine dreistellige Summe.
In Velbert-Langenberg deckten die Prüfer Verstöße gegen die Bauordnung sowie Brandrisiken im Innenhof und am Hauptgebäude auf. Gleichzeitig konnte eine Familie, die Sozialleistungen bezieht, nicht angetroffen werden. Dies löste Ermittlungen wegen möglichen Sozialbetrugs aus.
Das Projekt ZOOM, geleitet von der Kreispolizeibehörde Mettmann, zielt darauf ab, die Sicherheit und Regelkonformität in ausgewählten Stadtteilen zu verbessern. Im Rahmen der Initiative finden abgestimmte Kontrollen statt, um Wohnraumverstöße zu ahnden und kriminellen Aktivitäten vorzubeugen.
Die Stadt Velbert wird die Ergebnisse der Inspektionen nun auswerten. Weitere Überprüfungen sind geplant, um sicherzustellen, dass die Wohnverhältnisse den gesetzlichen Standards entsprechen. Die Behörden wollen Verstöße beseitigen und die Sicherheit in den betroffenen Vierteln erhöhen.






