21 March 2026, 14:06

Universität Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus in lebendigen Lern- und Begegnungsort

Außenansicht des neuen Colleges der Universität Toronto an Wetmore Hall mit einem Schild vor dem Gebäude, umgeben von grünem Gras, bunten Blumen, hohen Bäumen und einem hellblauen Himmel.

Universität Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus in lebendigen Lern- und Begegnungsort

Der Campus Essen der Universität Duisburg-Essen steht vor einer grundlegenden Umgestaltung im Rahmen des Projekts Big Picture Essen. In den nächsten zehn Jahren soll die Fläche für Forschung und Lehre um 30 Prozent erweitert werden – mit dem Ziel, eine offene, soziale Umgebung zu schaffen. Geplant sind neue Gebäude, modernisierte Hörsäle sowie Rückzugs- und Begegnungsorte für Studierende und Mitarbeiter.

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Die Arbeiten auf dem Campus haben bereits begonnen: Hörsäle und Seminarräume werden aktuell saniert, erste Teilprojekte sollen bereits 2023 abgeschlossen sein. Die vollständige Modernisierung wird jedoch etwa ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen und mit einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag finanziert.

Die Neugestaltung sieht einen Abschied von klassischen Einzelbüros vor – stattdessen entstehen großzügige, offene Arbeitsbereiche mit Lounge-Zonen und sogar Büroschaukeln, um den Austausch zu fördern und Isolation zu verringern. Doch die Universität denkt weiter: Der Campus soll nicht nur Ort des Lernens, sondern auch ein sozialer Treffpunkt werden – zum Arbeiten, Netzwerken, Entspannen und Feiern.

Geplant ist zudem eine Übergangszone zwischen Campus und Essener Innenstadt mit urbanen Gärten, Kulturveranstaltungen und einer Open-Air-Bar, um die Verbindung zur Stadtgesellschaft zu stärken. Diskutiert werden außerdem eine Kita und ein Freiluft-Sportkomplex.

Auch die akademische Expansion bleibt zentral: Ein eigenes Forschungszentrum für Wasserwirtschaft ist bereits genehmigt, ein neues Chemie-Lehrgebäude in Planung. Weitere Forschungs- und Lehrflächen entstehen im Rahmen der Gesamtentwicklung, auch wenn Details zu Größe und Standort noch offen sind.

Bis 2034 wird der Essener Campus deutlich mehr Raum für Wissenschaft und Lehre bieten – kombiniert mit Orten, die den sozialen Austausch fördern. Das Projekt verbindet akademisches Wachstum mit gemeinwohlorientierten Flächen und soll die Universität zu einem lebendigeren, besser vernetzten Teil der Stadt machen. Die Kosten und der Zeitrahmen spiegeln das Ausmaß der anstehenden Veränderungen wider.

Quelle