11 June 2026, 00:13

UN-Klimakonferenz 2024: Wie Geschlechtergerechtigkeit den Klimaschutz stärkt

Konferenz betont den intersektionalen Einfluss der Klimakrise

UN-Klimakonferenz 2024: Wie Geschlechtergerechtigkeit den Klimaschutz stärkt

Nebenveranstaltung auf der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn thematisiert Zusammenhang zwischen Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit

Eine Nebenveranstaltung im Rahmen der UN-Klimakonferenz 2024 in Bonn, Deutschland, richtete den Fokus auf die Schnittmenge von Klimawandel und Geschlechtergerechtigkeit. Die unter dem Titel „Die intersektionalen Auswirkungen des Klimawandels angehen: Geschlechterungleichheiten im Klimabereich überbrücken – Perspektiven des Glaubens“ geführte Diskussion brachte Expert:innen, Aktivist:innen und religiöse Gruppen zusammen, um Lösungsansätze für besonders gefährdete Gemeinschaften zu erörtern.

Der Ökumenische Rat der Kirchen organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit den Brahma Kumaris, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika, dem Lutherischen Weltbund und der ACT Kirche Schwedens. Im Mittelpunkt standen Strategien, um geschlechtsspezifische Ungleichheiten in der Klimapolitik zu verringern und eine faire Repräsentation in Entscheidungsprozessen zu gewährleisten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Max Weber, Absolvent des Ökumenischen Instituts Bossey, leitete die Gespräche. Er betonte die Dringlichkeit des Klimawandels, insbesondere dessen ungleiche Auswirkungen auf Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderungen. Weber hob zudem das Engagement junger Aktivist:innen hervor und forderte eine stärkere Einbindung dieser Gruppe bei der Gestaltung von Klimapolitiken.

Die Veranstaltung förderte die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Akteur:innen, darunter indigene Gemeinschaften, Nichtregierungsorganisationen und religiöse Institutionen. Jede Gruppe trug Perspektiven bei, wie gläubensbasierte Ansätze die Geschlechtergerechtigkeit in Klimainitiativen unterstützen können.

Die Diskussion unterstrich die Notwendigkeit inklusiver Klimamaßnahmen, die geschlechtsspezifische Disparitäten berücksichtigen. Sie bot marginalisierten Stimmen eine Plattform und stärkte die Vernetzung zwischen verschiedenen Sektoren. Die Organisator:innen streben an, die Ergebnisse in übergeordnete politische Rahmenwerke einfließen zu lassen.

Quelle