Tuning-Treffen in Siegen endet mit über 200 Raserdelikten und harten Strafen
Julian SchmitzTuning-Treffen in Siegen endet mit über 200 Raserdelikten und harten Strafen
Tuning-Treffen in Siegen endet mit Bußgeldern und Raserdelikten
Ein Autotuning-Treffen in Siegen hat am Sonntag zu zahlreichen Bußgeldern und Geschwindigkeitsüberschreitungen geführt. Die Polizei überwachte während der Veranstaltung sowohl Fahrzeugumbauten als auch die Einhaltung der Tempolimits. Über 200 Fahrer wurden bei Verstößen ertappt.
Das Treffen fand auf dem Parkplatz eines Supermarkts an der Eiserfelder Straße von 10:00 bis 18:00 Uhr statt. Beamte der Verkehrsabteilung Siegen-Wittgenstein kontrollierten die Fahrzeuge auf unsichere technische Veränderungen. Von 232 Rasern wurde ein Seat-Fahrer mit 133 km/h in einer 80er-Zone als schnellster Temposünder gemessen.
Wie Polizeidirektor Marcel Zirnsak erläuterte, lag der Fokus der Kontrollen auf auffällig veränderten Fahrzeugen. Neun Autos fielen durch die Hauptuntersuchung, darunter eines mit abgelaufenem TÜV-Gutachten. Zwei Fahrer erhielten ein Weiterfahrverbot und müssen mit ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Insgesamt gab es 21 Fälle mit illegalen Umbauten, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigten. Für den schwerwiegendsten Raserverstoß wurden 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot verhängt. Zirnsak betonte im Nachgang, dass sowohl technische als auch Geschwindigkeitskontrollen eine zentrale Rolle für die Verkehrssicherheit spielen.
Die Aktion führte zu Bußgeldern, Fahrverboten und Anzeigen gegen mehrere Verkehrssünder. Die Polizei setzte während der Veranstaltung auf gezielte Kontrollen und Ermessensspielräume. Weitere Maßnahmen gegen noch nicht abgeklärte Verstöße seien nicht ausgeschlossen.






