Titanick Theater Münster rettet sich mit 40.000 Euro Extra-Förderung
Julian SchmitzTitanick Theater Münster rettet sich mit 40.000 Euro Extra-Förderung
Münsters Titanick Theater sichert in letzter Minute zusätzliche Fördergelder – nach Drohung massiver Kürzungen
Das unabhängige Titanick Theater in Münster hat kurzfristig eine Aufstockung seiner Mittel durchgesetzt – und damit eine geplante drastische Kürzung der Zuschüsse abgewendet. Ursprünglich sollte die Förderung um fast die Hälfte gekürzt werden, doch dieser Vorschlag wurde nun verworfen.
Stattdessen erhält das Theater in den nächsten zwei Jahren 40.000 Euro extra. Zuvor hatten lokale Politiker gefordert, dass das Titanick mehr Vorstellungen direkt in Münster anbieten solle. Diese Kritik hatte zu Diskussionen über eine Reduzierung der finanziellen Unterstützung geführt.
Ein erster Plan, die Mittel um nahezu 50 Prozent zu streichen, wurde nach Verhandlungen fallen gelassen. Die endgültige Einigung sieht vor, dass die zusätzlichen 40.000 Euro an eine Auflage geknüpft sind: Das Titanick muss künftig mehr Aufführungen in der Stadt zeigen.
Trotz der Aufstockung gibt es keine öffentlich einsehbaren Unterlagen, die die wirtschaftliche Leistung des Theaters im Vergleich zu anderen freien Bühnen in Nordrhein-Westfalen dokumentieren. Offizielle Daten zu einem "Titanick Theater" in Münster sind weiterhin nicht verfügbar.
Die zusätzlichen Mittel werden auf die Jahre 2025 und 2026 verteilt. Um die Gelder behalten zu dürfen, muss das Theater die Bedingung erfüllen, sein lokales Spielangebot auszuweiten. Die Entscheidung beendet monatelange Unsicherheit über den künftigen Haushalt des Theaters.






