30 May 2026, 14:06

Tausende erwarten bei Dortmunder Klimademo für Energiewende und gegen Gas

Treffen am 30.05. in Hamm: Informationen zur heutigen Einsatzsituation

Tausende erwarten bei Dortmunder Klimademo für Energiewende und gegen Gas

Große Klimademonstration in Dortmund unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“

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An diesem Wochenende findet in Dortmund eine große Klimademonstration statt, bei der Tausende Teilnehmer erwartet werden. Der Aufmarsch beginnt am Samstag um 12 Uhr auf der Hammer Straße in Höhe Am Lausbach.

Die Polizei warnt vor Verkehrseinschränkungen entlang der geplanten Route und betont, dass Störungen oder Gewalt konsequent unterbunden werden. Die Demonstration startet um 12:00 Uhr an der Kreuzung Hammer Straße / Am Lausbach. Von dort aus führt der Marsch über die Wittekindstraße und die Strackstraße, bevor er auf einem Fußweg in Richtung der Rollschuh-Sportanlage weitergeht. Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in diesen Bereichen ist zu rechnen – Autofahrer werden aufgefordert, Ausweichrouten zu planen.

Laut deutschem Versammlungsrecht sind Vermummungen bei Protesten aufgrund des Anti-Vermummungsgesetzes verboten. Zudem ist es Teilnehmern untersagt, Waffen, gefährliche Gegenstände oder Schutzausrüstungen mitzuführen. Verstöße gegen das Versammlungsgesetz werden als Straftaten geahndet, wobei die Polizei gegen Blockaden oder gewalttätiges Verhalten entschlossen vorgehen wird.

Die Dortmunder Polizei appelliert an die Demonstranten, friedlich zu protestieren und mit den Einsatzkräften zusammenzuarbeiten. Die Kundgebung steht im Zusammenhang mit dem laufenden Klimacamp in Hamm, wo Aktivisten seit Tagen für ambitioniertere Ziele im Ausbau erneuerbarer Energien kämpfen.

Mit einer hohen Teilnehmerzahl wird gerechnet – sowohl die Veranstalter als auch die Behörden betonen die Notwendigkeit eines rechtmäßigen Verhaltens. Verkehrsbeeinträchtigungen sind unvermeidbar, und die Behörden haben deutlich gemacht, dass rechtswidrige Handlungen nicht toleriert werden. Die Demonstration spiegelt den wachsenden öffentlichen Druck für einen schnelleren Fortschritt bei der deutschen Energiewende wider.

Quelle