Spürhund Kate entdeckt 26 Kilo Drogen am Flughafen Köln/Bonn
Großer Drogenfund am Flughafen Köln/Bonn: Spürhund entdeckt fast 26 Kilogramm Rauschgift
Am Flughafen Köln/Bonn ist eine große Drogenlieferung gestoppt worden, nachdem ein Zollspürhund fast 26 Kilogramm Betäubungsmittel aufgespürt hatte. Die in zwölf separaten Paketen versteckte Ware sollte in mehrere europäische Länder geliefert werden. Die Behörden schätzen den Straßenverkaufswert auf rund 600.000 Euro.
Die Entdeckung gelang während einer routinemäßigen Kontrolle am Flughafen. Kate, eine siebenjährige Deutsche Schäferhündin, die auf das Aufspüren von Drogen spezialisiert ist, machte die Beamten auf die verdächtigen Pakete aufmerksam. Innerhalb weniger Minuten hatte sie knapp 22 Kilogramm Marihuana und fast vier Kilogramm Haschisch identifiziert.
Die Drogen waren auf zwölf Sendungen verteilt, die jeweils sorgfältig in vakuumversiegelten Schichten verpackt waren. Einige Pakete waren als harmlose Alltagsgegenstände getarnt, um keinen Verdacht zu erregen. Als Zielorte waren die Niederlande, Belgien, Irland und die Schweiz vorgesehen.
Das Zollfahndungsamt Essen hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Die Beamten beschlagnahmten die Rauschgiftmenge, die nach Abschluss der Untersuchungen vernichtet werden soll.
Der Einsatz unterstreicht die Bedeutung speziell ausgebildeter Spürhunde bei der Bekämpfung illegaler Lieferungen. Kates Fähigkeit, innerhalb kürzester Zeit Hunderte von Gegenständen zu überprüfen, war in diesem Fall entscheidend. Die Behörden ermitteln weiterhin zur Herkunft der Drogen und den beabsichtigten Empfängern.






