Solingen revolutioniert Krisenkommunikation mit neuem Open-Source-Projekt
Julian SchmitzSolingen revolutioniert Krisenkommunikation mit neuem Open-Source-Projekt
Solingen startet SMARTKRIS-Projekt für bessere Notfallkommunikation
Die Stadt Solingen führt das SMARTKRIS-Projekt ein, um die Krisenkommunikation für ihre Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Die Initiative setzt auf Open-Source-Tools und die bestehende SolingenApp, um schnellere und direktere Warnmeldungen zu übermitteln. Bereits über 20 Städte orientieren sich am Smart-City-Modell Solingens – das neue Vorhaben wird mit 400.000 Euro vom Bund gefördert.
Das Projekt soll ein übertragbares Modell entwickeln, das andere Kommunen übernehmen können. Dank offener Schnittstellen und freier Software bleibt das System flexibel. Die Solinger App, die städtische Website und öffentliche Infoterminals werden künftig parallel zu den bestehenden Warnsystemen dringende Informationen verbreiten.
Solingen dient als Pilotstandort, um das System unter realen Bedingungen zu testen. Die Technische Universität Braunschweig liefert die wissenschaftliche Grundlage, während das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Entwicklung mit 400.000 Euro unterstützt.
Nils Gerken, ein Projektvertreter, bezeichnete SMARTKRIS als „herausragendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Kommunalverwaltung“. Ziel sei es, Bürgerinnen und Bürgern in Krisensituationen klarere und schnellere Informationen zur Verfügung zu stellen.
Das Projekt startet zunächst in Solingen, könnte bei Erfolg aber auf andere Regionen ausgeweitet werden. Bestehende Smart-City-Instrumente wie die SolingenApp bilden die technische Basis. Gelingt die Umsetzung, könnte das Modell zum Standard für die Notfallkommunikation in ganz Deutschland werden.






