Solingen diskutiert das Friedens-Erbe zweier mutiger Aktivisten des 20. Jahrhunderts
Lukas RichterSolingen diskutiert das Friedens-Erbe zweier mutiger Aktivisten des 20. Jahrhunderts
Öffentliche Diskussion über das Erbe zweier einflussreicher Friedensaktivisten in Solingen
Nächste Woche findet in Solingen eine öffentliche Diskussion über das Wirken von Franziskus Maria Stratmann und Ernst Friedrich statt – zwei Persönlichkeiten, die sich im 20. Jahrhundert in unruhigen Zeiten unermüdlich für den Frieden einsetzten. Die Veranstaltung wird von Professor Jörg Becker und Pater Elias H. Füllenbach geleitet.
Der Termin ist für Dienstag, den 14. November, um 19:00 Uhr angesetzt. Austragungsort ist das Zentrum Frieden in der Wupperstraße 120 in Solingen. Zu den Veranstaltern zählen der Katholische Stadtrat Solingen, die Focolare-Bewegung, das Zentrum Frieden Solingen sowie die Katholische Erwachsenenbildung Wuppertal/Solingen/Remscheid.
Franziskus Maria Stratmann (1883–1971) war ein christlicher Friedensaktivist, der sich nach den beiden Weltkriegen für die Versöhnung zwischen den Völkern engagierte. Ernst Friedrich (1894–1967), ein anarchistischer Pazifist, kämpfte mit bildungspolitischen Mitteln und aktivistischem Einsatz gegen Militarismus und Krieg. Beide hinterließen tiefgreifende Spuren in der Friedensbewegung – in Deutschland wie international.
Die Teilnahme ist kostenlos, um eine vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten. Reservierungen sind per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter 49 202 495830 möglich.
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie Stratmann und Friedrich das pazifistische Denken ihrer Zeit geprägt haben. Ihr Wirken inspiriert bis heute Debatten über Frieden und Versöhnung. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, ihr Erbe im Licht aktueller Herausforderungen zu reflektieren.






