25 April 2026, 08:07

SkF erhält 10.000 Euro von Kritz-Stiftung – doch die Not bleibt groß

Plakat mit fettem weißem Text "Leisten Sie lebensrettende humanitäre Hilfe" auf blauem Hintergrund, mit einem weißen Taubenlogo als Symbol für Frieden und Hoffnung.

SkF erhält 10.000 Euro von Kritz-Stiftung – doch die Not bleibt groß

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Übergabe der Mittel erfolgte durch die katholische Pfarrgemeinde St. Josef und Martin, wobei Christian Benzrath, Erster Bürgermeisterstellvertreter, an der symbolischen Übergabe teilnahm. Das Geld fließt in die Betreuungsvereinigung des SkF, die rund 200 rechtliche Betreuungen verwaltet.

Die Kritz-Stiftung unterstützt den SkF bereits seit über 30 Jahren regelmäßig mit finanziellen Zuwendungen. Ihre Wurzeln gehen auf Maria Kritz zurück, die 1992 verstarb und ihr Vermögen der Stiftung vermachte, um Bedürftige über die Organisation zu fördern.

Trotz der Spende bleibt die finanzielle Lage angespannt: Seit 2019 gab es keine Erhöhung der Pauschalvergütungen für Betreuungen. Gleichzeitig sind Personal- und Sachkosten gestiegen, sodass Mitarbeiter:innen immer mehr Fälle mit weniger Zeit pro Einzelperson bewältigen müssen. Eine für 2026 geplante Reform der Vergütungssätze wird die Situation voraussichtlich nicht entlasten, da mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen ist.

Stephanie Krone aus der SkF-Geschäftsführung betonte, dass der Dienst über reine Verwaltungsaufgaben hinausgehe und eine umfassende Betreuung anstrebe. Auch der Erste Bürgermeisterstellvertreter dankte dem SkF und der Kirche für ihr langjähriges Engagement zugunsten schutzbedürftiger Menschen.

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Die 10.000-Euro-Spende hilft dem SkF, die Betreuungsangebote trotz wachsender finanzieller Herausforderungen aufrechtzuerhalten. Ohne Anpassungen der Fördergelder wird die Organisation jedoch weiterhin Schwierigkeiten haben, Arbeitsbelastung und Betreuungsqualität in Einklang zu bringen.

Quelle