Sieben Radfahrer bringen Bio-Kakao mit grüner Logistik nach Dormagen
Julian SchmitzSieben Radfahrer bringen Bio-Kakao mit grüner Logistik nach Dormagen
Sieben Radfahrer aus Dormagen haben eine einzigartige Reise unternommen, um fairen Handel und Nachhaltigkeit zu fördern. Sie transportierten Bio-Kakao von Amsterdam in ihre Heimatstadt – ausschließlich mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln.
Die Initiative, bekannt als die "Schoko-Reise", setzt sich für Klimaschutz und ethischen Konsum durch Schokolade ein.
Die Kakaobohnen begannen ihre Reise in der Dominikanischen Republik. Ein emissionsfreies Segelschiff brachte sie über den Atlantik nach Amsterdam. Dort wurden die Bohnen in einer Fabrik, die vollständig mit Solarenergie betrieben wird, zu Schokolade verarbeitet.
Die letzte Etappe der Reise startete in Amsterdam, wo die sieben Radfahrer die Verantwortung übernahmen. Sie fuhren mit einem kommunalen Lastenrad, das vom Umweltteam Dormagens zur Verfügung gestellt wurde, um die Schokolade nach Hause zu bringen. Das Team unterstützt die "Schoko-Reise" aktiv und fördert damit fairen Handel und nachhaltigen Transport.
Die fertige Schokolade ist nun im Dormagener Weltladen in der Kölner Straße erhältlich. Das Projekt verbindet die Prinzipien des fairen Handels mit Klimaschutzmaßnahmen und zeigt, wie kleine Veränderungen einen Unterschied machen können. Offizielle Aufzeichnungen über frühere Teilnehmerzahlen oder die am stärksten engagierten deutschen Städte gibt es nicht.
Die "Schoko-Reise" hat fair gehandelte Bio-Schokolade nach Dormagen gebracht – und das ausschließlich mit grüner Logistik. Die gesamte Route des Kakaos – vom Segelschiff über die solarbetriebene Fabrik bis hin zum Lastenrad – kam ohne fossile Brennstoffe aus.
Anwohner können die Schokolade nun lokal kaufen und damit sowohl ethischen Handel als auch Umweltschutz unterstützen.






