07 June 2026, 20:05

Selm startet Warnmarkierungen gegen gefährliche Radfahrer im Kreisverkehr

POL-UN: Selm - Aktion gegen 'Geisterradler' - Deutliche Zeichen für mehr Verkehrssicherheit

Selm startet Warnmarkierungen gegen gefährliche Radfahrer im Kreisverkehr

Neue Verkehrssicherheitskampagne in Selm: Warnmarkierungen gegen gefährliches Radfahren

In Selm ist eine neue Kampagne für mehr Verkehrssicherheit gestartet, die riskantes Verhalten von Radfahrern eindämmen soll. Am Montag, dem 12. Mai 2025, brachten lokale Behörden und die Polizei an zwei besonders gefährdeten Kreisverkehren Warnmarkierungen an. Im Fokus stehen dabei Radfahrer, die in falscher Richtung – in der Region umgangssprachlich als „Geisterfahrer“ bekannt – unterwegs sind.

Das Projekt wurde von der Verkehrssicherheitskommission des Kreises Unna initiiert und wird von der Stadtverwaltung Selm sowie der Kreispolizeibehörde Unna unterstützt. Bei der Auftaktveranstaltung waren Christoph Funke, Leiter des Verkehrsdezernats des Kreises, und Jan Schimmelpfennig von der Selmer Verwaltung anwesend. Zudem begleiteten die Polizeidirektorinnen Petra Hölsch und Ina Sickmann als verantwortliche Einsatzleitungen die Aktion.

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Landrat Mario Löhr brachte die Warnmarkierungen persönlich mit Schablonen auf den Asphalt auf. Die Markierungen wurden an den Kreisverkehren Beifang / Botzlarstraße / B236 sowie Sandforter Weg / Ludgeristraße / B236 angebracht – zwei Stellen, die aufgrund wiederholter Unfälle mit Radfahrerbeteiligung als besonders problematisch gelten.

Die haltbaren Bodenmarkierungen sollen Radfahrer daran erinnern, die Verkehrsregeln einzuhalten. Die Verantwortlichen hoffen, dass die sichtbaren Warnungen zu weniger Zusammenstößen beitragen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer langfristig verbessern.

Die Kampagne steht für eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Kommunalverwaltung und Polizei, um gefährliches Radfahren einzudämmen. Die Markierungen bleiben dauerhaft erhalten und sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Unfallprävention. In den kommenden Monaten wollen die Behörden die Wirkung der Maßnahme evaluieren.

Quelle