Sebastian Kehls Abschied markiert das Ende einer Borussia-Dortmund-Ära
Lotta HofmannSebastian Kehls Abschied markiert das Ende einer Borussia-Dortmund-Ära
Sebastian Kehls lange und erfolgreiche Karriere bei Borussia Dortmund ist überraschend zu Ende gegangen. Der ehemalige Mittelfeldspieler, der dem Verein 24 Jahre lang als Aktiver und später als Sportdirektor verbunden war, hinterlässt tiefgreifende Spuren im deutschen Fußball. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära, die mit Kindheitsträumen begann und mit großen Titeln endete.
Kehl und Roman Weidenfeller verband bereits in ihrer Jugend eine enge Freundschaft, als sie gemeinsam durch Deutschland reisten – beide entschlossen, Profifußballer zu werden. Ihr gemeinsamer Weg führte sie zu Borussia Dortmund, wo sie Seite an Seite spielten, Triumphe feierten und Rückschläge durchstanden.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn übernahm Kehl die Position des Sportdirektors. Unter seiner Führung gewann Dortmund in der Saison 2024/25 erneut den DFB-Pokal und kehrte ins Finale der Champions League zurück. Bekannt für seinen unermüdlichen Arbeitseinsatz, tätigte er kluge Transfers und steuerte den Verkauf von Top-Spielern während seiner Amtszeit.
Roman Weidenfeller, langjähriger Weggefährte, würdigte später Kehls Vermächtnis beim BVB. Trotz aller Erfolge endet die Zusammenarbeit nun abrupt und beendet damit eine Partnerschaft, die über zwei Jahrzehnte bestand.
Kehls Abgang hinterlässt bei Borussia Dortmund eine Lücke – einer der prägendsten Persönlichkeiten des Vereins als Spieler wie als Funktionär. Seine Verdienste haben die jüngere Geschichte des Clubs maßgeblich geprägt. Die plötzliche Trennung wirft Fragen über die zukünftige Ausrichtung Dortmunds auf.






