11 May 2026, 10:09

Schwerer Busunfall in Iserlohn: Großeinsatz nach Abkommen von der Fahrbahn

Schwarz-weiß-Foto eines schwerbeschädigten Busses mit eingedellter Front und zersplitterten Fenstern an der Seite einer Straße, umgeben von Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Schwerer Busunfall in Iserlohn: Großeinsatz nach Abkommen von der Fahrbahn

Busunfall in Iserlohn: Schwerer Einsatz nach Abkommen von der Fahrbahn

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein Busunfall auf der Straße Im Lau in Iserlohn am Donnerstagabend löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Gegen 19:00 Uhr kam das Fahrzeug von der Straße ab, kollidierte mit mehreren geparkten Autos und blieb schließlich an einem Böschungshang liegen. Sechzehn Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten aus, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Die Leitstelle der Iserlohner Feuerwehr erhielt kurz nach 19:00 Uhr einen Notruf über die europäische Notrufnummer 112. Demnach war ein Bus von der Fahrbahn abgekommen, hatte mehrere parkende Fahrzeuge gerammt und war schließlich auf einer grasbewachsenen Böschung zum Stehen gekommen. Der Fahrer, zwar stark mitgenommen, saß nicht eingeklemmt und wurde später zur Beobachtung in ein Iserlohner Krankenhaus gebracht.

Gegen 20:30 Uhr traf ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwache Stadtmitte ein, um die Einsatzkräfte zu unterstützen. Die Feuerwehrleute sicherten den Bus ab und überprüften die Fahrzeuge auf auslaufende Betriebsstoffe. Gleichzeitig half die Freiwillige Feuerwehr einem Abschleppunternehmen mit Beleuchtung und Personal, um den Bus zu bergen.

Die Folgen des Unfalls beschränkten sich nicht auf die Fahrzeuge: Ein schwer beschädigter Baum musste gefällt werden, während ein verbogenes Verkehrszeichen entfernt und am Straßenrand abgestellt wurde. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Während des Einsatzes wurde zudem eine Meldung über einen Gebäudebrand in Letmathe geprüft – hier war jedoch kein Handlungsbedarf gegeben, sodass sich die Kräfte weiterhin auf den Busunfall konzentrieren konnten.

An der Aktion waren insgesamt 16 Rettungskräfte beteiligt, darunter Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten. Der Fahrer wurde medizinisch versorgt und zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht, während die beschädigten Fahrzeuge und Hindernisse am Straßenrand geräumt wurden. Die Behörden ermitteln weiterhin, wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte.

Quelle