17 March 2026, 20:07

Rollstuhlfahrer erntet 16 Stunden lang Mais – trotz Querschnittslähmung

Mähdrescher bei der Arbeit in einem Maisfeld mit einer Person darin, umgeben von Pflanzen, Gras und trockenen Blättern, mit Bäumen, Stromleitungen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Rollstuhlfahrer erntet 16 Stunden lang Mais – trotz Querschnittslähmung

Martin Krämer, ein Lohnunternehmer aus Neunkirchen-Seelscheid in Nordrhein-Westfalen, hat trotz einer Querschnittslähmung die Maisernte abgeschlossen. Nach einem Verkehrsunfall vor 15 Jahren auf den Rollstuhl angewiesen, arbeitete er ununterbrochen 16 Stunden lang in einem speziell umgerüsteten Häcksler. Seine Entschlossenheit hat Aufmerksamkeit erregt – sogar ein regionales Fernsehprogramm berichtete über ihn.

Das Leben des 48-Jährigen änderte sich schlagartig, als der Unfall ihn gehunfähig zurückließ. Doch Krämer weigerte sich, seinen Beruf als Agrarunternehmer aufzugeben. Um weiter in der Landwirtschaft arbeiten zu können, investierte er 20.000 Euro in einen maßgefertigten Kran, der ihn in seine Erntemaschine hebt.

Mit dem Ende der Maisernte in Sicht absolvierte er eine 16-Stunden-Schicht ohne Pausen. Seine Geschichte weckte das Interesse der WDR-Lokalzeit "LandSchafft", einer Sendung, die das ländliche Leben in der Region begleitet. Das Magazin stellte seine Anstrengungen vor, die Saisonarbeiten termingerecht zu beenden.

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Trotz seiner Behinderung bleibt Krämer seinem alten Beruf treu. Durch technische Anpassungen kann er schwere Maschinen bedienen – ein Beweis dafür, dass körperliche Einschränkungen ihn nicht von der Landwirtschaft abhalten. Mit seiner angepassten Ausstattung und langen Arbeitseinsätzen sicherte er die rechtzeitige Ernte. Seine Beharrlichkeit ermöglicht es ihm, in einem Beruf zu arbeiten, der ihn erfüllt. Nun bringt der Fernsehbeitrag seine Geschichte einem größeren Publikum näher.

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