Rinderpreise stürzen erneut ab – Landwirte kämpfen mit sinkenden Erlösen
Lotta HofmannRinderpreise stürzen erneut ab – Landwirte kämpfen mit sinkenden Erlösen
Rinderpreise erneut gesunken – zweiter Rückgang innerhalb von zwei Wochen
Die Preise für Rinder sind erneut gefallen, bereits zum zweiten Mal in ebenso vielen Wochen. Landwirte erhalten nun in allen Kategorien niedrigere Sätze, mit Einbußen von bis zu 10 Cent pro Kilogramm. Die Änderungen traten am 4. August in Kraft und betreffen sowohl Jungbullen als auch Schlachtrinder und -färsen.
Bei den jüngsten Anpassungen liegen die Preise für Jungbullen der Klasse O3 nun bei 6,62 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht (LG). Jungbullen der Klasse R3 erzielen 6,80 Euro/kg LG, während Tiere der Klasse U3 auf 6,85 Euro/kg LG kommen. Diese Zahlen spiegeln einen anhaltenden Abwärtstrend bei den Rindfleischpreisen wider.
Auch bei Schlachtrindern gab es Kürzungen: Für Färsen der Klasse R3 erhalten Landwirte nun 6,50 Euro/kg LG – weniger als zuvor. Färsen der Klasse O3 bringen 6,20 Euro/kg LG ein.
Bei Kühen liegt der Verbandspreis für die Klasse O3 bei 6,15 Euro/kg LG, während Kühe der Klasse R3 nun 6,20 Euro/kg LG erbringen. Trotz der Preissenkungen bleibt das Angebot an Schlachtrindern knapp, obwohl die Nachfrage moderat bleibt.
Es handelt sich um die zweite Woche in Folge mit sinkenden Preisen, was die Rinderproduzenten zusätzlich unter Druck setzt. Der aktuelle Preisrückgang bedeutet für Landwirte geringere Erlöse für ihre Tiere. Da Jungbullen, Färsen und Kühe gleichermaßen betroffen sind, passt sich der Markt weiter an. Die anhaltend knappe Versorgung konnte den Preisfall bisher nicht ausgleichen.






