17 June 2026, 18:32

Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt zukunftsweisenden Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031

Landkreis legt Grundstein für die Entwicklung von Berufskollegs

Rheinisch-Bergischer Kreis beschließt zukunftsweisenden Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031

Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs bis 2031 verabschiedet. Das Konzept zielt darauf ab, ein ausgewogenes und zugängliches Bildungsangebot zu sichern, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen und die Einrichtungen zukunftsfest zu gestalten. Gleichzeitig soll es die Fachkräftesicherung in der Region unterstützen.

Der Plan enthält konkrete Handlungsempfehlungen, darunter Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der beruflichen Ausbildung, zur Stärkung der Standorte, zur voranschreitenden Digitalisierung sowie zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Berufskollegs. Die Kreisverwaltung wurde nun mit der Ausarbeitung und Umsetzung der Maßnahmen beauftragt.

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Die Grundlage des Plans bildet eine umfassende, datengestützte Analyse, die aktuelle Herausforderungen wie den demografischen Wandel, die Digitalisierung und veränderte Anforderungen des Arbeitsmarktes berücksichtigt.

In einem separaten Beschluss erhielt die Förderschule in Refrath den neuen Namen Margot-Friedländer-Schule. Der Name steht für die zentralen Werte der Schule: Demokratie, Respekt, Toleranz und friedliches Miteinander. Margot Friedländer, Überlebende des Holocaust und Zeitzeugin, dient den Schülerinnen und Schülern als Vorbild. Die Umbenennung ging auf einen Vorschlag der Schulgemeinschaft zurück und wurde einstimmig beschlossen.

Der Schulentwicklungsplan wird die berufliche Bildung im Kreis für das nächste Jahrzehnt prägen. Die Umbenennung der Schule in Refrath ehrt Margot Friedländer und unterstreicht die Werte, für die sie steht. Beide Beschlüsse markieren wichtige Weichenstellungen für die Bildungslandschaft in der Region.

Quelle