28 April 2026, 18:13

Rauchbombe in Bergisch Gladbach: Sohn zündet Sprengkörper im Familienstreit – Großeinsatz der Feuerwehr

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem brennenden Gebäude, Rauch steigt in den Himmel, mit Text unten lesend "Die Verwüstungen durch die Aufwiegler von London, die das neue Ziel von Newgate abfeuern."

Rauchbombe in Bergisch Gladbach: Sohn zündet Sprengkörper im Familienstreit – Großeinsatz der Feuerwehr

Familienstreit in Bergisch Gladbach eskaliert: 32-Jähriger zündet Rauchbombe – Verletzter und Großeinsatz der Rettungskräfte

Ein gewaltsamer Familienstreit in Bergisch Gladbach hat sich zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte ausgeweitet, nachdem ein 32-jähriger Mann angeblich eine Rauchbombe in der Wohnung seines Vaters gezündet haben soll. Bei dem Vorfall mussten Feuerwehrleute eingeschlossene Bewohner retten, eine Person wurde verletzt. Die Behörden haben nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Sohn eingeleitet.

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Der Konflikt begann zwischen dem Sohn und seinem 77-jährigen Vater in deren Wohnung im dritten Stock. Augenzeugen berichteten, der jüngere Mann habe die Rauchbombe entzündet und geworfen, wobei sie zunächst seinen Vater traf, bevor sie im Treppenhaus landete. Das Gerät setzte eine Fußmatte in Brand und füllte den Flur mit dichtem Rauch.

Mehrere Bewohner konnten ihre Wohnungen nicht verlassen, da die Sicht durch den Rauch gegen null ging. Die Feuerwehr rückte mit rund 40 Einsatzkräften an, darunter auch Rettungssanitäter, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Vier Personen wurden erfolgreich aus dem Gebäude evakuiert.

Vor Ort wurden zehn Menschen medizinisch versorgt. Der ältere Vater wurde wegen einer leichten Rauchgasvergiftung behandelt und ins Krankenhaus gebracht. Trotz des Chaos blieb der Brand lokal begrenzt, und das Gebäude erlitt keine schweren strukturellen Schäden.

Nach dem Vorfall erließ die Polizei gegen den Sohn eine 14-tägige Annäherungsverbot nach dem Gewaltschutzgesetz. Ihm drohen nun Anklagen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Der Sohn bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, solange das Kontaktverbot besteht. Die Einsatzkräfte bestätigten, dass das Gebäude keine dauerhaften Schäden davongetragen habe, allerdings musste das Treppenhaus belüftet werden. Die Verletzungen des Vaters wurden als nicht lebensbedrohlich eingestuft, und alle weiteren Bewohner konnten unverletzt geborgen werden.

Quelle