Raser in Kaarst: Motorradfahrer verliert Führerschein nach lebensgefährlichem Überholmanöver
Julian SchmitzRaser in Kaarst: Motorradfahrer verliert Führerschein nach lebensgefährlichem Überholmanöver
Ein 28-jähriger Motorradfahrer aus Mönchengladbach ist auf der Neersener Straße in Kaarst mit gefährlicher Raserei aufgefallen. Die Polizei stoppte den Mann, nachdem er mehrfach gegen Verkehrsregeln verstoßen hatte – unter anderem überholte er in einer Überholverbotszone mit hoher Geschwindigkeit.
Der Vorfall begann, als der Fahrer mit deutlich überhöhtem Tempo unterwegs war – weit über den erlaubten 50 bzw. 70 km/h. Statt abzubremsen, scherte er in die Überholverbotszone aus, um zwei an einer roten Ampel wartende Fahrzeuge zu überholen. Beamte griffen sofort ein und hielten ihn an.
Die Behörden stuften sein Verhalten als verbotenes Straßenrennen ein. Sein Führerschein wurde sofort beschlagnahmt. Dem Mann drohen nun strafrechtliche Konsequenzen nach Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs, der grob fahrlässige und rücksichtslose Verkehrsverstöße ahndet.
Der Motorradfahrer muss sich wegen seines Verhaltens vor Gericht verantworten. Sein Führerschein bleibt bis auf Weiteres entzogen. Die Polizei warnte, dass solch leichtsinniges Verhalten erhebliche Risiken für die Verkehrssicherheit darstellt.






