Proteste und Panzer-Training: Wie Deutschland den Ukraine-Krieg ein Jahr später begleitet
Julian SchmitzProteste und Panzer-Training: Wie Deutschland den Ukraine-Krieg ein Jahr später begleitet
Proteste in Deutschland zum ersten Jahrestag des Ukraine-Kriegs geplant
In Deutschland sind Demonstrationen anlässlich des ersten Jahrestags des Krieges in der Ukraine geplant. Die Proteste richten sich gegen Verteidigungsminister Boris Pistorius und die Bundesregierung. Unterdessen absolvieren ukrainische Soldaten weiterhin eine Ausbildung an deutschen gepanzerten Systemen auf dem Truppenübungsplatz Munster.
Boris Pistorius ist seit etwas mehr als einem Monat Bundesverteidigungsminister. In dieser Zeit besuchte er bereits die Schule des Heerestruppendienstes in Munster und hielt eine Grundsatzrede zur NATO-Ostflanke auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Zudem reiste er kürzlich nach Kiew.
Ukrainische Truppen durchlaufen derzeit ein intensives sechswöchiges Ausbildungsprogramm auf dem Truppenübungsplatz Munster. Dort lernen sie den Umgang mit dem Schützenpanzer Marder und dem Kampfpanzer Leopard 2 A6.
Bei der Ausbildungsveranstaltung gab es einen überraschenden Gast: Der ehemalige Schwergewichts-Boxweltmeister Wladimir Klitschko bedankte sich für die militärische Unterstützung Deutschlands und rief dazu auf, weiterhin an den Sieg der Ukraine zu glauben.
Auch der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, sprach bei der Veranstaltung. Er betonte, die Ukraine könne mit der richtigen Unterstützung „alles erreichen“.
Während die Ausbildung ukrainischer Soldaten weiterläuft, stehen am Jahrestag des Krieges Proteste gegen die Regierungspolitik an. Deutschland bleibt eine zentrale Stütze für die ukrainischen Verteidigungsbemühungen.
