Polizei stoppt Rostock-Fans mit Waffen und Verhüllungen vor dem Spiel in Essen
Jakob WagnerPolizei stoppt Rostock-Fans mit Waffen und Verhüllungen vor dem Spiel in Essen
Vor dem Fußballspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Hansa Rostock führte die Polizei auf der B224 Kontrollmaßnahmen durch. Ziel der Aktion war es, die Sicherheit vor dem Spiel zu gewährleisten. Die Beamten handelten aufgrund eines Hinweises, wonach Auswärtsfans in Gladbeck Schutzwaffen und Materialien zur Gesichtsverhüllung mit sich führten.
Bei den Kontrollen stellten die Behörden sieben Verstöße gegen das Verhüllungsverbot fest. Zudem wurden ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und zwei Fälle von mitgeführten Schutzwaffen dokumentiert. Die betroffenen Personen erhielten Stadionverbote und durften die Spielstätte nicht betreten.
Rund 100 Fahrzeuge, die der Rostock-Fanszene zugeordnet wurden, befanden sich vor Ort. Nach den Kontrollen entschieden sich die Insassen gemeinsam mit den beanstandeten Personen zur Rückfahrt nach Rostock. Das Spiel selbst sowie die An- und Abreise der Fans verliefen ohne Zwischenfälle.
Polizeipräsident Peter Both bezeichnete den Einsatz als erfolgreich und sicher. Sämtliche Verstöße wurden geahndet, weitere Störungen blieben aus. Die Maßnahmen sorgten für einen friedlichen Ablauf der Veranstaltung – sowohl für die Mannschaften als auch für die Fans.






