19 April 2026, 04:06

Polizei stoppt Rasen und rücksichtslose Motorradfahrer in Balve und Neuenrade

Ein polizeiliches Motorrad am Straßenrand mit einem Helm darauf, umgeben von Bäumen, Pfählen, Gebäuden, Pflanzen, Gras, Steinen und anderen Fahrzeugen.

Polizei stoppt Rasen und rücksichtslose Motorradfahrer in Balve und Neuenrade

Polizei in Balve und Neuenrade geht gezielt gegen Rasen und rücksichtsloses Fahren vor

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Bei einer gezielten Kontrollaktion gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und gefährliches Fahrverhalten gingen Beamte in Balve und Neuenrade am vergangenen Wochenende auf Streife. Mit Blitzern überwachten sie die Straßen und hielten Dutzende Motorradfahrer zu Kontrollen an. Die Aktion führte zu Bußgeldern, Fahrverboten und zahlreichen Anzeigen wegen Verstößen.

Die Maßnahmen begannen mit der Aufstellung von Geschwindigkeitsmessgeräten an drei neuralgischen Punkten: der K11 in Langenholthausen, der Werdohler Straße sowie der B229 in Neuenrade. Insgesamt passierten 3.849 Fahrzeuge die Kontrollstellen, darunter 490 Motorräder. Ein Aprilia-Fahrer aus Unna wurde dabei auf der B229 in einer 70er-Zone mit Tempo 120 geblitzt.

Beamte der Unfallprävention sprachen zudem direkt mit Bikern. Auf der Dahler Straße in Neuenrade wurden 120 Motorradfahrer zu informellen Gesprächen über Verkehrssicherheit angehalten. Unterdessen wurde ein 40-jähriger Motorradfahrer aus Werdohl an der Nordhelle mit dem Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss kontrolliert.

Die Aktion resultierte in 128 Verwarnungen und 37 offiziellen Anzeigen. Motorradfahrer erhielten dabei 10 Verwarnungen und 12 Anzeigen, sechs davon speziell wegen technischer Mängel an ihren Maschinen. Drei Fahrer – darunter zwei Motorradfahrer – mussten ihren Führerschein wegen extremen Rasens sofort abgeben.

Die Kontrollen unterstreichen die anhaltenden Probleme mit überhöhter Geschwindigkeit und mangelnder Fahrzeugsicherheit in der Region. Die Polizei verhängte Bußgelder, Verwarnungen und Fahrverbote, setzte aber auch auf Dialog, um ein sichereres Verhalten im Straßenverkehr zu fördern. Für weitere Informationen können sich Medien an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln wenden.

Quelle