Polizei Recklinghausen blitzt 300 Raser vor Schulen – ein Auto rast mit 68 km/h
Jakob WagnerPolizei Recklinghausen blitzt 300 Raser vor Schulen – ein Auto rast mit 68 km/h
Polizei in Recklinghausen führt großangelegte Verkehrskontrollen bei Schulen und Kitas durch
Am Dienstag, dem 3. Juni, führte die Polizei in Recklinghausen umfangreiche Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen und Kindertageseinrichtungen durch. Die Aktion war Teil der Kampagne „Sicher.Mobil.Leben“, die darauf abzielt, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Verkehrsregeln in besonders gefährdeten Bereichen durchzusetzen.
Beamte überprüften die Geschwindigkeiten und dokumentierten dabei über 300 Verstöße in der Umgebung von Bildungseinrichtungen. Der schwerwiegendste Fall war ein Pkw, der in einer 30er-Zone mit 68 km/h gemessen wurde. Selbst ein Schulbus überschritt das Tempolimit und fuhr in derselben Zone 48 km/h.
Neben Rasern stellten die Beamten wiederholt Probleme mit fehlenden oder falsch montierten Kinderrückhaltesystemen in Fahrzeugen fest. Die Kontrollen dienten jedoch nicht nur der Ahndung von Verstößen – die Polizisten nahmen sich Zeit, um mit Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern über die Gefahren im Straßenverkehr zu sprechen.
Im Rahmen der Kampagne arbeiteten Verkehrssicherheitsberater zudem mit Viertklässlern zusammen. Die Kinder übten das sichere Navigieren in riskanten Bereichen und ließen ihre Fahrräder auf Verkehrstauglichkeit überprüfen. Im Fokus standen dabei das richtige Verhalten an Straßen und Überwegen.
Die Kontrollen zeigten, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen und mangelnde Kindersicherung in Schulzonen weiterhin ein großes Problem darstellen. Die Polizei betonte die Bedeutung der Einhaltung von Tempolimits und der korrekten Sicherung von Kindern in Fahrzeugen. Die Kampagne wird auch künftig gezielt Hochrisikobereiche ansteuern, um Unfälle zu verringern und das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu stärken.






