NRW plant höhere Altersgrenze für Feuerwehrleute – Gewerkschaft protestiert
Jakob WagnerNRW plant höhere Altersgrenze für Feuerwehrleute – Gewerkschaft protestiert
Nordrhein-Westfalens Innenministerium prüft Gesetzentwurf zur Anhebung der Altersgrenze für Feuerwehrleute
Die Gewerkschaft ver.di lehnt die geplante Reform entschieden ab und besteht darauf, die bisherige Grenze von 60 Jahren beizubehalten. Die Spannungen zwischen beiden Seiten verschärfen sich, während über die Zukunft der Feuerwehr diskutiert wird.
Mit dem Vorstoß soll auf den demografischen Wandel und den Personalmangel reagiert werden. Das Ministerium ist überzeugt, dass eine moderate Anhebung der Altersgrenze die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr langfristig sichern wird. ver.di hingegen argumentiert, die Maßnahme belaste die Kräfte unnötig und löse das Personalproblem nicht.
Bereits im März hatten über 5.000 Feuerwehrleute in NRW eine Petition unterzeichnet, um das Renteneintrittsalter bei 60 Jahren zu halten. Tjark Sauer, bei ver.di zuständig für den Feuerwehrbereich, warnte, eine höhere Altersgrenze könnte potenzielle Nachwuchskräfte abschrecken.
Der Gesetzentwurf wird weiterhin beraten. Die Position der Gewerkschaft spiegelt Bedenken hinsichtlich der Nachwuchsgewinnung und der Attraktivität des Berufs wider. Das Ministerium bleibt darauf fokussiert, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr angesichts des demografischen Wandels zu gewährleisten.






