NRW investiert über fünf Milliarden Euro in frühkindliche Bildung bis 2024
Lukas RichterNRW investiert über fünf Milliarden Euro in frühkindliche Bildung bis 2024
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat die frühkindliche Bildung zu einem zentralen Schwerpunkt ihres Haushalts 2024 gemacht. Der Bund will über fünf Milliarden Euro in den Bereich investieren – zusätzliche Mittel, die das Kabinett nun freigegeben hat.
Allein in diesem Jahr fließen mehr als 550 Millionen Euro in die frühkindliche Förderung. Dies schließt sich an frühere Hilfen an, darunter 60,2 Millionen Euro aus einem Krisenfonds, mit denen Kitas bei den Energiekosten unterstützt wurden.
Weitere 38 Millionen Euro sichern das Bundesprogramm Sprach-Kitas dauerhaft. Mit 140 Millionen Euro wird die Initiative Kita-Helfer ausgebaut und auf eine festere Grundlage gestellt. Um akute finanzielle Engpässe zu überbrücken, erhalten freie Träger eine einmalige Überbrückungshilfe von 100 Millionen Euro, bis die angepassten Fördergelder greifen.
Zudem hat die Regierung beschlossen, die Pauschalzuschüsse nach dem KiBiz für 2024/2025 um fast vier Prozentpunkte anzuheben. Damit steigt die Gesamtförderung auf nahezu zehn Prozent.
Die neuen Maßnahmen sollen Kita-Trägern langfristige Planungssicherheit geben und die Förderprogramme ausweiten. Mit den zusätzlichen Mitteln will das Land das System der frühkindlichen Bildung in ganz Nordrhein-Westfalen stärken.
