Neuland Neuss: Wie ein modernes Stadtviertel mit Geothermie und Grünflächen entsteht
Jakob WagnerNeuland Neuss: Wie ein modernes Stadtviertel mit Geothermie und Grünflächen entsteht
Neuland Neuss: Ein neues Stadtviertel entsteht im Herzen der Stadt
Im Zentrum von Neuss nimmt ein großes neues Stadtviertel mit dem Namen Neuland Neuss Gestalt an. Entwickelt von der P+B Gruppe, umfasst das Projekt rund 650 Wohneinheiten auf einem 50.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Bauarbeiten laufen bereits auf Hochtouren – von der Errichtung zentraler Infrastruktur bis hin zu Bohrungen für die Geothermie.
Für die Vorbereitung des Gebiets wurden rund 130.000 Tonnen Erde bewegt – das entspricht etwa 5.200 Lkw-Ladungen. Diese umfangreichen Erdarbeiten waren notwendig, um den Untergrund zu untersuchen und Geothermie-Sonden zu installieren. Insgesamt werden 107 Bohrungen mit Tiefen von bis zu 200 Metern durchgeführt, die eine Gesamtlänge von über 21.000 Metern für die Sonden ergeben. Die Bohrphase soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Auch die Infrastrukturarbeiten schreiten voran: Ausschreibungen für Baustraßen und Abwassersysteme wurden bereits veröffentlicht. Um diese Maßnahmen umzusetzen, müssen jedoch einige Bäume entlang der Zufahrtsstraße und der Further Straße gefällt werden. Als Ausgleich sind umfangreiche Neupflanzungen vorgesehen, die den örtlichen Baumschutzvorgaben entsprechen.
Zu dem Projekt gehört zudem die Planung eines neuen Parks, Grünes Furth, der die Lebensqualität im Viertel weiter steigern soll. Gleichzeitig wird die P+B Gruppe voraussichtlich im Oktober 2025 die ersten Bauanträge für die erste Baustufe einreichen. Weitere Informationen zur Entwicklung finden sich auf der offiziellen Projektwebsite unter https://www.pplusb.com/projekte/aktuelle-projekte/neuland-neuss/.
Neuland Neuss bringt nicht nur 650 neue Wohnungen in die Stadt, sondern setzt auch auf nachhaltige Energieversorgung und verbesserte Grünflächen. Mit den fast abgeschlossenen Geothermie-Arbeiten und dem Fortschritt bei der Infrastruktur rückt die Verwirklichung des Viertels immer näher. Die ersten Bauanträge sollen in den kommenden zwei Jahren eingereicht werden.






