16 April 2026, 20:07

Neues Wohngebiet in Mönchengladbach-Lürip: Baubeginn für 300 Wohnungen auf REME-Gelände

Kanal mit mehreren Booten, die an seinen grasbewachsenen, baumbestandenen Ufern liegen, mit Gebäuden im Hintergrund.

Neues Wohngebiet in Mönchengladbach-Lürip: Baubeginn für 300 Wohnungen auf REME-Gelände

Offizieller Baubeginn für neues Wohngebiet im Mönchengladbacher Stadtteil Lürip

Am Mittwoch haben Vertreter der EWMG-Geschäftsführung und des Bauunternehmens Anton Küpper Hoch- und Tiefbau mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für ein neues Wohnprojekt im Mönchengladbacher Stadtteil Lürip gegeben. Das Vorhaben markiert den ersten Schritt zur Umsetzung einer lange geplanten städtischen Verbindung zwischen dem ehemaligen REME-Militärgelände und dem alten Ortskern von Lürip.

In der ersten Phase, bekannt als Baufeld 1, entstehen auf rund 3.800 Quadratmetern Straßenflächen sowie 530 Metern Kanäle. Die Arbeiten sollen bis Anfang 2026 abgeschlossen sein. Parallel dazu beginnt die EWMG mit der Vermarktung von 14 Grundstücken für Ein- und Doppelhäuser an private Käufer.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Grundstücke mit Größen zwischen 270 und 720 Quadratmetern werden nach drei Kriterien vergeben: höchstes Gebot, soziale Gesichtspunkte oder per Losverfahren zu einem Festpreis. Dieses Modell soll Bezahlbarkeit und Nachfrage in Einklang bringen. Zudem wurde bereits eine separate Ausschreibung für ein Mehrfamilienhaus am Compesmühlenweg veröffentlicht, bei dem mindestens 50 Prozent der 29 Wohneinheiten öffentlich gefördert werden müssen.

Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Plans, das ehemalige REME-Gelände in ein neues Quartier mit rund 300 Wohnungen auf drei Baufeldern zu verwandeln. Für diese Phase stehen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung – eine dringend benötigte Maßnahme angesichts des Wohnraummangels in der Region. Dr. Ulrich Schückhaus, Vorstandsvorsitzender der EWMG, betonte, der Spatenstich sei ein "wichtiger Meilenstein" auf dem Weg zu einem lebendigen Wohnviertel.

Nach Fertigstellung wird das Gebiet neue Wohnmöglichkeiten in verkehrsgünstiger Lage bieten. Die Mischung aus privaten und geförderten Wohnungen spiegelt das Bestreben wider, unterschiedliche Einkommensgruppen zu berücksichtigen. Die Bauarbeiten für Baufeld 1 laufen nun an; die ersten Bewohner könnten 2026 einziehen.

Quelle