Neue Sicherheitsinitiative: Schulen werden zu geschützten Orten ausgebaut
Jakob WagnerNeue Sicherheitsinitiative: Schulen werden zu geschützten Orten ausgebaut
Der Stadtrat hat eine neue Sicherheitsinitiative mit dem Namen "Schule als sicherer Ort" verabschiedet. Das Programm zielt darauf ab, die Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen an örtlichen Schulen zu verbessern. Die Arbeiten an baulichen Aufwertungen und Lehrerfortbildungen haben bereits begonnen.
In der ersten Phase liegt der Fokus auf 21 Schulen. Lehrkräfte an diesen Standorten erhalten Schulungen zu Gewaltpräventionsprogrammen. Schulen mit hoher Priorität starten sofort, während andere, die bestimmte Kriterien erfüllen, später hinzukommen können.
Auch strukturelle Veränderungen sind im Gange: An 14 Schulen werden 682 Türen mit neuen Schließzylindern und Türdrückern ausgestattet. Zudem wird die Außenbeschilderung dieser Schulen für bessere Übersichtlichkeit und Sichtbarkeit aktualisiert.
Die Initiative umfasst zudem Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt. Alle Drittklässler an Grundschulen nehmen an Präventionsworkshops teil. Die Stadt hat dafür 258.600 Euro für pädagogische Programme und 147.400 Euro für technische Aufrüstungen bereitgestellt.
Der Fortschritt wird jährlich überprüft. Die Verantwortlichen wollen bewerten, ob die Änderungen die Sicherheit und Unterstützung für Schülerinnen und Schüler wirksam verbessern.
Das Projekt kombiniert physische Sicherheitsaufwertungen mit schulischen Fortbildungen. Die Gesamtinvestition für diese Pilotphase beläuft sich auf über 400.000 Euro. Jährliche Evaluierungen sollen klären, ob weitere Anpassungen oder Erweiterungen notwendig sind.






