08 May 2026, 00:14

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Neuer Phishing-Betrug zielt auf Einwohner Solingens ab – gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern

In Solingen warnen Behörden vor einer neuen Betrugsmasche: Kriminelle verschicken gefälschte E-Mails, die angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stammen. Darin wird Empfängern eine Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024 in Aussicht gestellt. Tatsächlich handelt es sich um einen Phishing-Versuch, um an persönliche und Bankdaten zu gelangen.

Die betrügerischen Nachrichten wirken auf den ersten Blick authentisch, da sie offizielle Logos und die Farbgebung staatlicher Behörden nutzen. Zudem erzeugen die Absender künstlichen Druck, indem sie kurze Fristen – etwa ein 72-Stunden-Limit – setzen, um die Empfänger zum Klicken auf schädliche Links zu bewegen. Das Bundeszentralamt für Steuern betont jedoch, dass es niemals steuerliche Angelegenheiten per E-Mail regelt oder nach Bankdaten fragt.

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Die Behörden raten den Bürgern zu besonderer Vorsicht bei unerwarteten Steuer-Nachrichten. Alarmzeichen sind unter anderem: - unerwartete Erstattungsankündigungen, - Aufforderungen zur Herausgabe persönlicher Daten, - Zeitdruck durch knappe Fristen, - verdächtige Links oder Anhänge sowie - ungewöhnliche Absenderadressen.

Falls eine E-Mail verdächtig erscheint, sollten Empfänger keine Links anklicken, keine Daten eingeben und die Nachricht sofort löschen.

In Solingen häufen sich derlei Phishing-Angriffe, bei denen Betrüger sich als verschiedene Behörden oder Dienstleister ausgeben. Wer bereits sensible Informationen preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren und Kontobewegungen auf ungewöhnliche Aktivitäten prüfen. Bei Unsicherheit über die Echtheit einer E-Mail hilft ein Blick in den Spam-Ordner, das Markieren ähnlicher Nachrichten als Betrugsversuch oder die direkte Kontaktaufnahme mit dem örtlichen Finanzamt oder der offiziellen Steuerbehörde zur Überprüfung.

Die Betrüger nutzen den Anschein amtlicher Kommunikation, um an finanzielle Daten zu gelangen. Die Behörden appellieren an die Bürger, wachsam zu bleiben und verdächtige Vorfälle zu melden. Nochmals der Hinweis: Seriöse Steuerbehörden fragen niemals per E-Mail nach Bankdaten.

Quelle