08 May 2026, 20:06

Neue künstlerische Leitung am THEAS-Theater: Kornelia Eng-Huniar übernimmt

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" und einem Logo auf der Seite.

Neue künstlerische Leitung am THEAS-Theater: Kornelia Eng-Huniar übernimmt

Das THEAS-Theater hat eine neue künstlerische Leiterin berufen, die Claudia Timpner ablösten wird. Kornelia Eng-Huniar, eine ausgebildete Opernsängerin mit langjähriger Erfahrung am Haus, übernimmt die Position am 1. August 2023. Der Wechsel erfolgt zu einer Zeit, in der das Theater weiterhin zwischen Wachstum und finanziellen Herausforderungen balanciert.

Claudia Timpner leitete das THEAS seit 2022 und baute das Programm auf rund 60 bis 70 Aufführungen pro Jahr aus. Unter ihrer Führung zog das Theater jährlich etwa 3.500 Zuschauer an. Nach ihrem Rückzug von der künstlerischen Leitung bleibt sie dem Ensemble als Darstellerin erhalten.

Das THEAS betreibt zudem eine Theaterschule mit etwa 20 Kursen für 300 Teilnehmer aller Altersgruppen. Die Einrichtung setzt sich besonders für den Ausbau der Jugendförderung ein und will die Barrierefreiheit verbessern, unter anderem durch neue inklusive Projekte.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Kornelia Eng-Huniar ist seit 2011 Teil des THEAS und unterstützte Timpner in den vergangenen drei Jahren in administrativen Funktionen. Ihre erste Inszenierung als Leiterin wird die Wiederaufnahme von Bitte (Nicht) Einsteigen sein, die mit Audiodeskription für sehbehinderte Zuschauer adaptiert wird. Zwar hat sich die finanzielle Lage des Theaters stabilisiert, doch ist es weiterhin auf Sponsoren und Fördergelder angewiesen, die etwa ein Drittel der Einnahmen ausmachen.

Trotz stetiger Fortschritte schreibt das THEAS noch immer keine schwarzen Zahlen. Die neue Leitung steht vor der Aufgabe, dieses Gleichgewicht zu wahren und gleichzeitig das künstlerische sowie pädagogische Angebot auszubauen. Eng-Huniars Berufung markiert einen Führungswechsel, doch der Fokus auf Zugänglichkeit und gesellschaftliche Teilhabe bleibt bestehen. Ihre erste Produktion wird neue Wege der Inklusion erproben und an die bestehenden Programme des Theaters anknüpfen. Die finanzielle Stabilität des Hauses hängt weiterhin von externen Mitteln ab – eine Herausforderung, die in den kommenden Jahren sorgfältiges Management erfordert.

Quelle