Neue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – Verfahren noch 2024 erwartet
Jakob WagnerNeue Arbeit Ittertal gGmbH meldet Insolvenz an – Verfahren noch 2024 erwartet
Die Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI) hat Insolvenz angemeldet und rechnet damit, dass das Verfahren noch vor Jahresende eröffnet wird. Das Unternehmen hat die Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens beantragt, um seine finanzielle Lage zu bereinigen.
Die NAI fungiert als Dienstleister für den Förderverein der Freizeitanlage Ittertal. Sie beschäftigt 21 fest angestellte Mitarbeiter und bietet bis zu 60 Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose an, die vom Jobcenter Solingen und der Bundesagentur für Arbeit finanziert werden. Seit Januar 2018 ist das Unternehmen nach dem Arbeitsförderungsrecht und der AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifiziert.
Während des vorläufigen Insolvenzverfahrens übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Lohnzahlungen an die Beschäftigten. Der Insolvenzverwalter Robert Fliegner wird mit den Beteiligten zusammenkommen, um die kurzfristige finanzielle Stabilität zu sichern und mögliche Sanierungsmaßnahmen zu erörtern.
Der Förderverein Ittertal als Pächter der Anlage bleibt von der Insolvenz der NAI unberührt. Rüdiger Gruß, Inhaber des Restaurants Quitte, bestätigte, dass sein Betrieb von den finanziellen Schwierigkeiten nicht betroffen sei. Alle geplanten Veranstaltungen im Restaurant finden wie vorgesehen statt.
Die Insolvenz der NAI hat keine Auswirkungen auf den Betrieb der Freizeitanlage Ittertal oder der dort ansässigen Unternehmen. Die Mitarbeiter des Unternehmens sowie die geförderten Arbeitsprogramme erhalten während des Verfahrens weiterhin finanzielle Unterstützung.
