Mönchengladbachs siebte Gesamtschule nimmt Gestalt an – Baustart für 130-Millionen-Projekt
Lotta HofmannMönchengladbachs siebte Gesamtschule nimmt Gestalt an – Baustart für 130-Millionen-Projekt
Mönchengladbach bereitet die Eröffnung seiner siebten Gesamtschule vor: die Gesamtschule Breite Straße
Bald beginnen die Bauarbeiten für das neue Schulgebäude, das vom Münchner Architekturbüro Auer Weber entworfen wurde. Die Kosten für die temporären und dauerhaften Einrichtungen belaufen sich auf rund 130 Millionen Euro. Die Nachfrage ist bereits groß: Für die zunächst 108 verfügbaren Plätze gingen 142 Bewerbungen ein.
Die Entwicklung der Schule erfolgt in mehreren Phasen. Noch in diesem Sommer wird ein modulares Übergangsgebäude die Kapazität von 30 auf 34 Klassen erweitern, später sollen es 36 werden. Ab 2027 beginnt der Bau des dauerhaften Standorts, wo ab dem Schuljahr 2028/29 die ersten Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden.
Das endgültige Design sieht einen dynamischen, mehrstöckigen Bau vor, der in fünf Abschnitte mit jeweils eigenem Innenhof unterteilt ist. Ein zentraler Trakt beherbergt Gemeinschaftsräume wie Kunst- und Textilwerkstätten sowie eine Freiluft-Kunstterrasse. Sobald das Hauptgebäude fertiggestellt ist, wird das Provisorium 2031 wieder abgerissen.
Trotz des großen elterlichen Interesses – fast 44 Prozent der Familien in der Region bevorzugen nach der Grundschule eine Gesamtschule – plant die Stadt bis 2031 keine weiteren Neubauten dieser Schulform. Die neue Einrichtung bleibt vorerst die siebte und letzte Gesamtschule in Mönchengladbach.
Das Projekt schreitet mit klarem Zeitplan und erheblichen Investitionen voran. Das Übergangsgebäude dient als Zwischenlösung, bis 2028/29 der dauerhafte Standort eröffnet wird. Angesichts der hohen Nachfrage und der begrenzten Platzzahl wird die Schule zu einem zentralen Baustein des Mönchengladbacher Bildungssystems.






