17 March 2026, 04:05

Mönchengladbach stimmt über Olympia-Bewerbung 2036 ab – Briefwahl bis 15. April

Schwarze und weiße Zeichnung einer großen Arena mit Zuschauern, die Menschen bei einem Eishockeyspiel während der Olympischen Spiele in London, England, beobachten.

Mönchengladbach stimmt über Olympia-Bewerbung 2036 ab – Briefwahl bis 15. April

Mönchengladbach stimmt per Bürgerentscheid über Olympia-Bewerbung ab

Mönchengladbach wird einen Bürgerentscheid über die Beteiligung an der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 durchführen. Die Abstimmung entscheidet, ob die Stadt das Vorhaben unterstützt – bei Erfolg der Bewerbung könnten Hockey-Wettbewerbe in den bestehenden Sportstätten der Stadt stattfinden. Die Wahl findet ausschließlich als Briefwahl statt, die Stimmabgaben müssen bis zum 15. April eingegangen sein.

Die Unterlagen für die Briefwahl werden bis Sonntag, 29. März, an alle Wahlberechtigten verschickt. Jedes Paket enthält einen Stimmzettel, einen blauen Wahlumschlag, eine Wahlbenachrichtigung, einen roten Versandumschlag sowie eine Informationsbroschüre. Die ausgefüllten Unterlagen müssen bis 16:00 Uhr am Mittwoch, 15. April, zurückgesandt werden.

Die Auszählung beginnt am Sonntag, 19. April, um 16:00 Uhr, im Briefwahlzentrum am Berufskolleg Volksgartenstraße. Damit das Ergebnis gültig ist, müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten – etwa 20.400 Personen – mit "Ja" stimmen. Eine einfache Mehrheit reicht nicht aus, wenn diese Mindestbeteiligung nicht erreicht wird.

Wahlberechtigt sind deutsche Staatsbürger:innen sowie EU-Bürger:innen ab 16 Jahren, die in Mönchengladbach gemeldet sind. Bei einer Einwohnerzahl von 267.213 geht die Stadt von 190.000 bis 220.000 berechtigten Wähler:innen aus. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, würden im HockeyPark und im Borussia-Park olympische Hockey-Turniere ausgetragen.

Das Ergebnis des Bürgerentscheids hängt davon ab, ob das 10-Prozent-Quorum erreicht und genug "Ja"-Stimmen abgegeben werden. Bei einer Zustimmung würde Mönchengladbach Teil der Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr sein. Die endgültige Entscheidung fällt auf Grundlage der bis zum 15. April eingegangenen Briefwahlstimmen.

Quelle