Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Stadtentwicklung und Wohnprojekte bis 2025
Jakob WagnerMönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Stadtentwicklung und Wohnprojekte bis 2025
Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) verzeichnet ein starkes Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Steuern von rund 7,6 Millionen Euro. Darin enthalten ist eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW sowie ein betriebliches Ergebnis von etwa einer Million Euro. Zudem kündigte das Unternehmen bedeutende Investitionen in die städtische Entwicklung für das Jahr 2025 an.
Die EWMG bewilligte 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsprojekte im kommenden Jahr. Dazu zählen die Sanierung der Stadtteilbibliothek Rheydt und des Bahnhofs Rheydt Zentrum sowie die Errichtung des Nationalen Hockey-Leistungszentrums. Auch die Tiefgarage im Quartier Maria Hilf Terrassen, Teil eines der größten innerstädtischen Wohnprojekte der Stadt, erhielt Fördermittel.
Das Unternehmen setzt auf nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung. Zu den strategischen Grundstücksankäufen gehören die Hauptstraße 7–9 und der Kirchplatz 5. Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung einer integrierten Planung für das Wachstum Mönchengladbachs als nachhaltige und wirtschaftlich stabile Stadt.
Ab 2027 entstehen drei neue Wohngebiete für private Bauherren und Investoren: Gartenkamp in Hardt, Voigtshofer Allee in Wickrath und Frankenstraße in Bonnenbroich. Dr. Ulrich Schückhaus, der nach 17 Jahren in den Ruhestand geht, verwies darauf, dass 2025 das drittbeste betriebliche Ergebnis in der Geschichte der EWMG darstelle.
Mit Investitionen in Höhe von zehn Millionen Euro in Schlüsselprojekte unterstreicht die EWMG ihr Engagement für die Stadterneuerung. Der Fokus auf geförderten Wohnraum und neue Wohnquartiere soll die langfristige Entwicklung unterstützen. Die finanzielle Performance und die geplanten Vorhaben spiegeln die Rolle des Unternehmens bei der Gestaltung der Zukunft Mönchengladbachs wider.






