Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Jakob WagnerMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für seine Logistikzentren
Metro Logistics führt die Energiemanagement-Plattform flexOn an seinen deutschen Logistikstandorten ein. Mit dem System sollen der Energieverbrauch optimiert, die Kosten gesenkt und Spitzenlasten reduziert werden. Ein Pilotprojekt läuft bereits im Logistikzentrum des Unternehmens in Marl.
Die von encentive entwickelte Plattform flexOn bietet Echtzeit-Einblicke in den Energieverbrauch, die -erzeugung und Lastdaten. Sie steuert automatisch hochverbrauchende Systeme wie Kühlanlagen und Elektro-Stapler – basierend auf Strompreisen, Netzkapazitäten und der vor Ort erzeugten Solarenergie.
Metro Logistics plant, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu erhöhen, indem der Energiebedarf an Zeiten mit hoher Solarstromproduktion oder niedrigen Strompreisen angepasst wird. Zudem sollen Elektro-Stapler bevorzugt in diesen Phasen geladen werden. Durch das automatische Lastmanagement lassen sich Nachfragespitzen vermeiden und die Energiekosten weiter senken.
Der Standort in Marl ist der erste, an dem die Plattform getestet wird. Die Ausweitung auf weitere deutsche Standorte ist bereits in Planung. Nach vollständiger Einführung wird Metro Logistics die Energieflüsse aller Standorte zentral überwachen können. Die Plattform ermöglicht ein automatisiertes Energiemanagement für effizientere und kostengünstigere Abläufe.
Durch die Einführung von flexOn erhält Metro Logistics eine bessere Kontrolle über seinen Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten. Dank Echtzeit-Daten und Automatisierung soll die Effizienz an allen deutschen Logistikstandorten steigen. Nach Abschluss der Pilotphase folgt die schrittweise Ausrollung an weiteren Standorten.






