28 March 2026, 14:07

Mainzer Rheinfrühlingsfest 2026 setzt wieder auf klassisches Feuerwerk statt Drohnen-Show

Eine belebte Stadtstraße mit Gebäuden, Bäumen, Laternen, Ampeln, Schildern, Zelten und Menschen vor einem Nachthimmel, der von farbenfrohen Feuerwerken erhellt wird, während des Neujahrsfeuerwerks in Berlin.

Mainzer Rheinfrühlingsfest 2026 setzt wieder auf klassisches Feuerwerk statt Drohnen-Show

Das Mainzer Rheinfrühlingsfest 2026 kehrt zu traditionellem Feuerwerk zurück – nach dem Drohnen-Premierenjahr

Nach dem Debüt einer Drohnenshow im vergangenen Jahr wird das Rheinfrühlingsfest in Mainz 2026 wieder mit traditionellem Feuerwerk aufwarten. Die Veranstalter kommen damit dem öffentlichen Wunsch nach und planen zwei Feuerwerke im Rahmen des Festivals. Die Entscheidung folgt auf gemischte Reaktionen auf die umweltfreundliche Alternative, die 2025 eingeführt worden war.

Beim Johannisfest war das übliche Feuerwerksfinale im vergangenen Jahr durch eine Lichtshow mit Hunderten Drohnen ersetzt worden. Die aufwendige Inszenierung, die über 30.000 Euro kostete, schlug finanziell höher zu Buche als klassische Feuerwerke. Bürgermeister Nino Haase hatte die Umstellung unterstützt und dabei die ökologischen Vorteile sowie die nachhaltige visuelle Wirkung betont.

Marianne Grosse, damals Leiterin des Kulturamts, registrierte eine wachsende Sensibilität in der Bevölkerung für Nachhaltigkeitsthemen. Dennoch verzeichnete der Schaustellerverband, der seine eigenen Shows finanziert, eine ungebrochene Nachfrage nach Feuerwerk. Verbandsvorsitzender Marco Sottile räumte ein, dass man prüfen müsse, wie die Bürgerinnen und Bürger die Drohnenshow aufgenommen hätten.

2026 startet das Fest am Samstag, dem 28. März, und dauert von mittags bis Mitternacht. Das erste Feuerwerk wird zur Eröffnung die Uferpromenade erleuchten, ein zweites ist für Samstag, den 11. April, geplant.

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Die Rückkehr zum Feuerwerk spiegelt die öffentliche Präferenz wider – trotz der höheren Kosten der Drohnenshow im Vorjahr. Der Schaustellerverband wird die Resonanz weiter beobachten, ohne dabei ökologische Aspekte aus den Augen zu verlieren. Beide Shows werden wie gewohnt vollständig von den Veranstaltern finanziert; Änderungen an den Öffnungszeiten des Festivals gibt es nicht.

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