Lünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für mehr Sicherheit
Jakob WagnerLünen stärkt ehrenamtliche Vormünder mit neuer Schulungsreihe für mehr Sicherheit
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuungspersonen begonnen. Organisiert vom Koordinierungsstelle Vormundschaften der Stadt, einem unabhängigen Träger der Jugendhilfe, sowie dem Familiengericht, zielt das Programm darauf ab, Menschen zu unterstützen, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern, die besonderen Beistand benötigen. Die Auftaktveranstaltung stieß auf großes Interesse – die Teilnehmer zeigten sich motiviert, ihre Fähigkeiten und ihr Selbstvertrauen auszubauen.
Im ersten Modul erhielten die Anwesenden einen klaren Überblick über ihre rechtlichen Pflichten und Befugnisse als Vormünder. Zudem wurden grundlegende juristische Prinzipien vermittelt, um ihnen die Ausübung ihrer Rolle zu erleichtern. Neben dem fachlichen Input blieb Raum für persönliche Fragen und den Austausch untereinander.
Die Reihe richtet sich gezielt an Pflegeeltern und Ehrenamtliche, die Vormundschaften oder Betreuungsaufgaben für gefährdete Kinder übernehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements sowie die Gewinnung weiterer Bürger für diese wichtige Aufgabe. Die Veranstalter hoffen zudem, den Teilnehmern mehr Sicherheit bei alltäglichen Entscheidungen zu geben, die das Leben der betreuten Jugendlichen prägen.
Bereits jetzt sind Erweiterungen des Programms geplant: Künftig sollen zusätzliche Informationsveranstaltungen und Qualifizierungskurse auch anderen Gemeinschaftshelfern offenstehen.
Die Schulungsreihe wird weiterhin strukturierte Unterstützung für Vormünder und Betreuer in Lünen bieten. Durch die Vermittlung von rechtlichem Wissen und praktischen Kompetenzen soll sie die Lebenssituation von Kindern in schwierigen Verhältnissen verbessern. Mit der weiteren Ausweitung der Initiative wird erwartet, dass noch mehr Menschen in der Region davon profitieren können.






