Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch zwei Eimer pro Besuch erlaubt
Jakob WagnerLangenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch zwei Eimer pro Besuch erlaubt
Städtischer Betriebshof Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Standort Hansastraße
Aufgrund steigender Kosten hat der städtische Betriebshof Langenfeld die Annahme von Bauschutt an seinem Standort in der Hansastraße stärker reglementiert. Anwohner dürfen künftig pro Besuch nur noch zwei 10-Liter-Eimer abgeben. Mit den neuen Vorgaben sollen die Ausgaben begrenzt werden, ohne den Service für kleinere Mengen vollständig einzustellen.
Bereits bisher waren bestimmte Materialien am Standort Hansastraße ausgeschlossen. Gemischter Abbruchschutt wie Fenster oder Türen wurde dort nie angenommen. Nun gelten auch für zugelassene Abfälle strengere Mengenbegrenzungen.
Nach wie vor akzeptiert werden Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken und Keramik. Ebenfalls erlaubt sind Putz, Mörtel, Blumentöpfe und Dachziegel. Rigipsplatten und Gasbetonsteine bleiben hingegen weiterhin verboten.
Für größere Mengen empfiehlt die Stadt die Deponie im Stadtteil Immigrath. Dort kostet die Entsorgung von gemischtem Abbruchschutt pro Kofferraumladung 5,00 Euro. Alternativ bieten private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH kostenpflichtige Entsorgungsdienste an.
Jeder Besuch in der Hansastraße ist nun mit einer Gebühr von 8,00 Euro verbunden. Wer umfangreichere Projekte plant, muss auf zugelassene Entsorger oder die Bezirksdeponie ausweichen.
Die neuen Regelungen reduzieren die pro Fahrt angenommene Bauschuttmenge in der Hansastraße. Wer mehr Material hat, muss auf die Deponie oder private Anbieter zurückgreifen. Die Änderungen spiegeln die gestiegenen Kosten wider, halten den Standort aber für kleinere Haushaltsbedürfnisse weiter offen.






