Landesweites Webinar stärkt Schutz vor Gewalt in Krankenhäusern
Landweiter Online-Kurs zu Arbeitssicherheit für Krankenhauspersonal am 7. Oktober 2025
Ein landesweites Webinar zum Thema Arbeitssicherheit für Krankenhausmitarbeiter fand am 7. Oktober 2025 statt. Die Veranstaltung richtete sich an Beschäftigte in ganz Nordrhein-Westfalen und konzentrierte sich auf den Umgang mit Gewalt in medizinischen Einrichtungen. Vertreter der Behörden betonten, dass Aggression in Krankenhäusern unter keinen Umständen toleriert werden dürfe.
Die 90-minütige Session mit dem Titel "Schutz vor Gewalt für Krankenhauspersonal" wurde live aus dem Präventions- und Beratungszentrum der Polizei NRW in Köln übertragen. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, über eine Chatfunktion Fragen zu stellen und sich interaktiv einzubringen.
Mit einer aufgezeichneten Ansprache eröffneten Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Innenminister Herbert Reul das Webinar. Sie unterstrichen die Bedeutung sicherer Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern. Die Veranstaltung knüpfte an frühere Schulungen für Führungskräfte an, die auf großes Interesse und positive Resonanz gestoßen waren.
Dr. Matthias Ernst, Vizepräsident des Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW), und Anne Herr vom Präventionsnetzwerk #SicherImJob sprachen über konkrete Hilfsangebote für Mitarbeiter. Sie forderten eine bessere Vernetzung, Wissensaustausch und praxisnahe Schulungen, um die Sicherheit zu erhöhen. Im Rahmen des Webinars wurden Videobeispiele aus dem Klinikalltag gezeigt, die verdeutlichten, wie Konflikte deeskaliert, rechtliche Risiken eingeschätzt und der Selbstschutz in schwierigen Situationen gestärkt werden kann.
Die Initiative entstand in Zusammenarbeit der KGNW, des NRW-Innenministeriums, des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) und #SicherImJob. Die Veranstalter ermutigten die Beschäftigten, Vorfälle zu melden und bei Bedarf Unterstützung zu suchen.
Das Webinar machte deutlich: Gewalt hat in medizinischen Arbeitsumfeldern keinen Platz. Den Teilnehmern wurden konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Bedrohungen und den Zugang zu Hilfsangeboten an die Hand gegeben.
Kontakte für weitere Informationen: - #SicherImJob: +49 251 275 1125 - NRW-Innenministerium: +49 211 871-1111 - MAGS: +49 211 855-3118 - KGNW: +49 211 47819-70






