Kunstwettbewerb für junge Künstler mit Behinderung feiert Ausstellungserfolg in Krefeld
Lotta HofmannKunstwettbewerb für junge Künstler mit Behinderung feiert Ausstellungserfolg in Krefeld
Kunstwettbewerb für junge Künstler mit Behinderung gipfelt in Ausstellung in Krefeld
Ein Kunstwettbewerb für junge Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung hat seinen Höhepunkt in einer Ausstellung im Fabrik Heeder in Krefeld gefunden. Die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Krefeld-Kreis Viersen organisiert wurde, präsentiert 35 kreative Werke von Teilnehmenden im Alter von 18 bis 25 Jahren. Die zwölf besten Beiträge wurden für eine besondere Preisverleihung am 7. November im Mikado in "Der Kulisse" ausgewählt.
Am Wettbewerb beteiligten sich 40 angemeldete Künstlerinnen und Künstler, von denen 29 insgesamt 35 Kunstwerke einreichten. Die finanzielle Unterstützung kam von der Sparkasse Krefeld, die maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beitrug. Ingrid Stermann, erste Vorsitzende des Vereins "Engel sind überall" aus Kamp-Lintfort, leitete die Initiative. Ihr Hintergrund in Kunst und gemeinnütziger Arbeit prägte die Vision des Projekts.
Die Ausstellung bleibt vier Wochen lang geöffnet und ist während der regulären Öffnungszeiten des Restaurants zugänglich. Besucherinnen und Besucher können einen Kalender mit den zwölf prämierten Werken für 4,90 Euro erwerben. Zudem erscheint ein Buch mit allen 35 eingereichten Arbeiten sowie Künstlerporträts für 25 Euro.
Stermanns Engagement geht über diese Veranstaltung hinaus: Sie plant die Einrichtung eines regelmäßigen Kunstpreises speziell für Menschen mit Behinderung. Das Projekt setzt sich für Respekt, Selbstbestimmung und die Sichtbarmachung junger Künstlerinnen und Künstler ein, die im kulturellen Bereich oft auf Barrieren stoßen.
Die Ausstellung zeigt nicht nur physisch, sondern auch durch Publikationen das Talent der jungen Künstler mit Behinderung. Kalender und Buch tragen dazu bei, ihre Werke einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Mit kontinuierlicher Unterstützung könnte die Initiative zu einer dauerhaften Plattform für Inklusion in der Kunst werden.






